- 27.02.2015, 12:52:13
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FPÖ-Kunasek: Panzerabbau beim Heer sofort stoppen!
Klug soll Anleihen bei seinem deutschen Genossen Bartels nehmen
Utl.: Klug soll Anleihen bei seinem deutschen Genossen Bartels
nehmen =
Wien (OTS) - "Während der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im
deutschen Bundestag, Hans-Peter Bartels (SPD) die geplante Reduktion
der deutschen Panzerwaffe scharf kritisiert, träumt Österreichs
Verteidigungsminister Klug noch immer von jahrelangen Vorwarnzeiten",
zeigte sich der freiheitliche Wehrsprecher und Vorsitzende des
Landesverteidigungsausschusses NAbg. Mario Kunasek alarmiert.
So werde Angesichts der Entwicklung in der Ukraine-Krise in
Deutschland Kritik an der Bundeswehrreform laut. Deutschland sei
nicht für die Ukraine-Krise gerüstet, so Hans-Peter Bartels: "Es
sollten nicht so viele Panzer ausgemustert werden."
Kunasek: "Die Reduktion auf lediglich ein Panzer-Bataillon würde das
Aus für den 'Kampf der verbundenen Waffen bedeuten'. Damit würde ein
wesentliches Leistungsmerkmal des Bundesheeres verloren gehen." Die
Krisen, die sich vor unserer Haustüre in der Ukraine und etwas weiter
entfernt in Syrien, Israel und im Irak abspielen, hätten deutlich
gezeigt, dass es keine Vorwarnzeiten mehr gebe. In Österreich gehe
man trotzdem weiterhin von einer mehrjährigen Vorwarnzeit aus, so
Kunasek. "Diese Vorwarnzeit ist eine Illusion. Krisen entstehen, wie
die Ukraine zeigt sehr rasch und unerwartet", so Kunasek.
Nur ein einsatzfähiges und starkes Heer könne die Sicherheit der
eigenen Bevölkerung gewährleisten, betonte Kunasek, der besonders für
einen neutralen Staat wie Österreich, die Erhaltung der
Selbstverteidigungsfähigkeit als "unabdingbar" bezeichnete. Der Kampf
der verbundenen Waffen stelle einen wesentlichen Teil davon dar. Das
Zurückfahren militärischer Kernkompetenz (Kampf der verbundenen
Waffen) auf das Niveau einer Brigade beinhalte den Trugschluss,
daraus wieder rasch aufwachsen zu können. Schweres Gerät werde nicht
auf Halde produziert. Eine rasche Beschaffung im Ernstfall sei daher
definitiv nicht möglich, warnte Kunasek vor der
sicherheitspolitischen Geisterfahrt des Verteidigungsministers.
"Die Reduzierung der Österreichischen Panzerwaffe ist daher sofort
einstellen", forderte Kunasek. Dies gelte aktuell besonders für das
von der Auflösung bedrohte PzBaon 33, das dringend als
Panzer-Bataillon erhalten bleiben muss, so Kunasek.
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