WKÖ-Lorentschitsch: "Vieles neu und besser beim Erfolgsmodell Post Partnerschaft"

Handelsobfrau: "Reform ohne Verlierer" - 1 Mio. Euro pro für Post Partner - Kleine und mittlere Unternehmen profitieren besonders

Wien (OTS/PWK143) - "Mit dem Provisionssystem Neu, das ab 1. März 2015 gilt, konnte die Wirtschaftskammer Österreich in Verhandlungen im Rahmen des Post Partner-Beirats mit der Post AG eine deutliche Steigerung des Provisionsvolumens für Post Partner-Betriebe erreichen", zeigt sich Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, erfreut. Zudem wird es Ausgleichszahlungen für jene geben, die nach dem neuem System weniger Provision erhalten würden. Weiters wird das Provisionsmodell vereinfacht. "Damit konnte eine weitere Attraktivierung des rot-weiß-roten Erfolgsmodells Post Partnerschaft erreicht werden", unterstreichen Lorentschitsch und Bundesspartengeschäftsführer René Tritscher: "Die Reform der Postpartnerschaft ist eine Reform ohne Verlierer, sie ist eine Win-win-win Situation für alle - die Kunden, die Post Partner-Unternehmen und die Post AG."

Beim Großteil der Post Partner in ganz Österreich handelt es sich um Unternehmen aus dem Bereich Handel. 1.300 Post Partner (bei insgesamt 1.819 Post-Geschäftsstellen) gibt es derzeit (Stand: 1. Jänner 2015) in ganz Österreich. "Sie beweisen tagtäglich, dass es trotz Schließung von Postämtern nicht zu Reduktionen in der Versorgung mit Postdienstleistungen kommen muss. Vielmehr ist es durch Post Partner möglich, die Versorgung der Bevölkerung mit Post-und Bankdienstleistungen auf hohem Niveau zu gewährleisten", hebt Handelsobfrau Lorentschitsch hervor.

Konkret bestehen die Verbesserungen für Post Partner-Unternehmen durch das neue Provisionssystem aus folgenden Maßnahmen:

* 1 Million Euro pro Jahr mehr an Provisionen: Das Volumen der Provisionen für Post Partner wird mit 1. März 2015 um 1 Mio. Euro pro Jahr erhöht. Die Erhöhung wird vor allem dadurch erzielt, dass die erste Tarifstufe (Brief), die Basisprovision und IDM/Medienpost erhöht werden. Derzeit werden den 1.300 Post Partnern jährlich Provisionen in Höhe von 24,4 Mio. Euro ausbezahlt.

"Davon profitieren vor allem kleine und mittlere Post Partner", so Lorentschitsch und Tritscher: "Gerade diese Betriebe haben oft einen eigenen, zusätzlichen Mitarbeiter für Postdienstleistungen eingesetzt. Den zusätzlichen Einnahmen stehen damit aber auch zusätzliche Personalkosten gegenüber, welche die Einnahmen mitunter sogar übersteigen. Aus diesem Grund war es unser Ziel, vor allem diese Gruppe der Post Partner-Unternehmen zu stärken. Durch die starke Anhebung der Provision in der ersten Tarifstufe (Brief) steigen nun die Provisionen von mittleren aber auch kleinen Post Partnern überproportional."

* Ausgleichszahlungen für jene rund 150 Post Partner, die nach dem neuen System weniger Provision erhalten würden, zumindest für das laufende Jahr. Damit ist gewährleistet, dass kein Post Partner heuer weniger Provision als im 2014 erhält.

* Vereinfachung des komplexen Provisionsmodells: Das wird vor allem durch die Streichung der sogenannten "Produktsockel" erreicht. Das bedeutet, dass der Post Partner für jede einzelne Dienstleistung eine fixe Abgeltung erhält. Bisher bekam der Post Partner für eine gewisse Anzahl von Dienstleistungen lediglich eine Pauschalsumme.

An weiteren Adaptierungen wird jedoch bereits gearbeitet: "Denn es wird immer schwieriger, Kleinst-Post Partner mit geringen Transaktionen und Umsätzen und Post Partner mit riesigen Volumina im Brief- und Paketbereich über einen Kamm zu scheren. Vor diesem Hintergrund konnte die Bundessparte Handel durchsetzen, dass es Überlegungen zu einer Neugestaltung der Post Partnerschaft gibt:
"Damit soll den unterschiedlichen Bedürfnissen der Post Partner und Anforderungen an sie noch besser Rechnung getragen werden", so Lorentschitsch und Tritscher mit Blick auf weitere Verbesserungen. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Handel
Mag. René Tritscher
E-Mail: rene.tritscher@wko.at , bsh@wko.at
Web: http://www.derhandel.at

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