- 25.02.2015, 14:41:47
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FFG: Österreich punktet mit Innovation
FFG-Förderungen tragen zur Umsetzung des Forschungsaktionsplanes maßgeblich bei
Utl.: FFG-Förderungen tragen zur Umsetzung des
Forschungsaktionsplanes maßgeblich bei =
Wien (OTS/Wien) - Mehr wirtschaftlicher Output, bessere
Ressourcennutzung, attraktivere wissenschaftliche Karrieren: Der
heute von Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner
vorgestellte Forschungsaktionsplan legt wichtige Ziele und konkrete
Umsetzungsschritte fest. "Das Förderangebot der FFG umfasst eine
Reihe von Programmen und Dienstleistungen, um die Umsetzung des
Forschungsaktionsplanes bestmöglich zu unterstützen", so die
FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Die FFG
begleitet Innovationen systematisch von der Grundlagenforschung bis
zum Markteintritt. Unsere Instrumente tragen wesentlich dazu bei, mit
den uns übertragenen Mitteln einen bestmöglichen Output für
Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen."
Studien zeigen: Ein Fördereuro der FFG bewirkt mittelfristig bis zu
vierzehn Euro an zusätzlichen Umsätzen bzw. Lizenzerlösen. Vier
Fünftel der Projekte wären ohne Förderung nicht oder nur in deutlich
geringerem Ausmaß realisiert worden. "Unsere Förderungen haben daher
eine entscheidende Hebelwirkung für die innovative österreichische
Wirtschaft", so die FFG-Geschäftsführer. Gerade auch bei der
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft und damit bei der
raschen Umsetzung von neuen Ideen in wirtschaftliche Erfolge sind die
von der FFG abgewickelten Programme in Österreich federführend. Dazu
zählen das Kompetenzzentren-Programm COMET, aber auch BMWFW-Programme
wie "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft", die "Research Studios
Austria" oder die "Laura Bassi Centres".
Am Weg, die internationale Position Österreichs zu stärken, hat die
FFG bereits wichtige Erfolge erzielt. Mit Unterstützung der FFG
konnten Österreichs forschende Unternehmen und Institute bereits im
7. EU-Rahmenprogramm rund eine Milliarde Euro an EU-Geldern abholen,
das entspricht einer Rückflussquote von 125 Prozent. "Österreich ist
in der EU-Forschung ein Netto-Empfänger", so FFG-Geschäftsführerin
Henrietta Egerth. "Die FFG agiert hier als Brückenkopf für die
internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation. Jetzt
gehen wir einen Schritt weiter und konzentrieren uns auch auf den
außereuropäischen Sektor, insbesondere die USA, Israel und Asien."
Einige Abkommen, Vernetzungsaktivitäten und gemeinsame
Ausschreibungen wurden bereits realisiert, weitere sind in
Vorbereitung. So konnte die FFG etwa kürzlich für das im Bereich
Materialwissenschaften aktive, von der FFG koordinierte Netzwerk
M-ERA.NET erstmals vier außereuropäische Partner an Bord holen.
Auch im Bereich Unternehmensgründung und technologieorientierte
Start-ups hat die FFG wichtige Erfolge erzielt. Rund 40 Millionen
Euro an Förderungen vergibt die FFG pro Jahr für junge,
technologieorientierte Unternehmen. "Wir verzeichnen jedes Jahr mehr
als ein Viertel an Neukunden, also Einreichern, die zum ersten Mal
eine Unterstützung für ihr Projekt bekommen", so FFG-Geschäftsführer
Klaus Pseiner. "Damit konnten wir maßgeblich dazu beitragen, dass
mehr Unternehmen in Österreich eigene Ideen entwickeln und umsetzen
und von diesen Innovationen profitieren können."
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