- 25.02.2015, 10:35:43
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Scharfe Kritik an Heinrich Schmidingers Überlegungen
Kürzungen, Auslagerungen und rassistische Quoten sind keine Lösung
Utl.: Kürzungen, Auslagerungen und rassistische Quoten sind keine
Lösung =
Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) übt
scharfe Kritik an den von Rektor_innenchef Heinrich Schmidinger
geäußerten Überlegungen. In einem Interview in "Die Presse" am 24.
Februar gibt der Präsident der Universitätenkonferenz (UNIKO)
Kürzungen, Auslagerungen von Studienfächern, sowie rassistische
Quoten als mögliche Schritte in der Hochschulpolitik an. "Schmidinger
hat den Bogen eindeutig überspannt. Der Rektor_innennchef versucht
angesichts sinkender Uni-Budgets, seine eigene Haut zu retten. Die
Konsequenzen sollen jetzt die einzelnen Hochschulen, sozial
Benachteiligte und ausländische Studierende tragen. Das ist
unerhört", sagt Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH.
Für dir ÖH stellen Schmidingers Überlegungen einen neuen Höhepunkt
österreichischer Sparpolitik dar. Nicht nur an Gebäuden und Personal
soll gespart werden, sondern auch ökonomisch nicht verwertbare
'Orchideenfächer' sollen abgeschafft werden. " Anscheinend zählt hier
nur das Geld. Schmidinger ist dabei egal, dass jedes Studium eine
enorme wissenschaftliche und historische Bedeutung hat. Davon ist
kein einziges wegzudenken", kritisiert Freidl und weiter: "Der Gipfel
ist dann auch noch soziale Durchmischung gegen Betreuungverhältnisse
abzuwägen. Das sind keine Lösungen, sondern kompletter Irrsinn."
Für die Zukunft muss sichergestellt werden, dass die Hochschulen auch
weiterhin ein progressiver Ort bleiben. "Anstatt diesem Anspruch der
Forschung und Lehre treu zu bleiben resigniert Schmidinger gegenüber
der internationalen Sparpolitik. Kein Wunder, dass er in diesem
Zusammenhang von einer 'sehr guten Gesprächsbasis' mit dem
Ministerium spricht", so Freidl.
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