- 24.02.2015, 09:49:23
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PVÖ-Glatz zu Teuerung: Pensionistenverband fordert Preisstopp für Mieten - Wohnen darf kein Luxus sein
Pensionistenverband kämpft gegen Teuerung und "Österreich-Aufschlag" in Supermärkten - Rasche Steuerentlastung ist Gebot der Stunde
Utl.: Pensionistenverband kämpft gegen Teuerung und
"Österreich-Aufschlag" in Supermärkten - Rasche
Steuerentlastung ist Gebot der Stunde =
Wien (OTS/PVOE) - "Mit 0,6 Prozent ist die Teuerung im Jänner zwar
zurückgegangen, aber Grund zur Entwarnung gibt es deshalb leider noch
lange nicht. Denn wieder sind Pensionistinnen und Pensionisten
überdurchschnittlich stark von der Teuerung betroffen! Der
Pensionistenpreisindex liegt mit 0,9 Prozent deutlich über der
durchschnittlichen Teuerung. Und wieder zählen Mieten (Plus 5,2
Prozent) zu den größten Preistreibern. Auch die Preise für den
täglichen Einkauf (Mikrowarenkorb) sind wieder überdurchschnittlich
stark gestiegen. Und ein weiteres Muster bleibt auch ungebrochen -
der unsoziale 'Österreich-Aufschlag'. Erneut ist der
Verbraucherpreisindex in Österreich mit 0,5 Prozent angestiegen,
während er beim Nachbarn Deutschland sogar um 0,4 Prozent gesunken
ist", kritisiert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des
Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). "Das Leben in Österreich
wird immer teurer, sozial Schwächere, Familien und PensionistInnen
leiden darunter besonders stark. Hier muss rasch gehandelt werden!
Eine Steuerreform, die den Menschen spürbar "Mehr Geld im Börsel"
bringt, ein Preisstopp für Mieten und der Kampf gegen den unsozialen
'Österreich-Aufschlag' in den Supermärkten sind das Gebot der
Stunde", stellt Glatz klar. ****
Dem PVÖ, der größten Interessensvertretung der älteren Generation -
auch in Sachen Konsumentenschutz - liegen zahlreiche Beschwerden über
empfindliche Mietpreiserhöhungen vor. "Immer mehr Menschen zittern
davor, dass sie sich die Miete im nächsten Monat nicht mehr leisten
können. Das ist verheerend! Denn Wohnen ist ein Menschenrecht und
darf nicht zum Luxus werden!", kritisiert Dr. Glatz.
Der Pensionistenverband hat daher ein Forderungspaket für leistbares
Wohnen vorgelegt und fordert:
* Klare Obergrenzen für Mietwohnungen (der Hauptmietzins darf den
Richtwert von 20 Prozent nicht übersteigen).
* Ebenso klare Regeln für die Betriebskosten, die nicht ins Uferlose
steigen dürfen (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der
Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalag).
* Streichung der Maklerprovision für Mieter
* Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
* Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms mit dem Bau von
zusätzlichen 10.000 Wohnungen.
(Schluss)
Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen
Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes
Österreichs sowie online unter
http://pvoe.at//content/mehr-geld-im-boersel unterschrieben werden.
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