PVÖ-Glatz zu Teuerung: Pensionistenverband fordert Preisstopp für Mieten - Wohnen darf kein Luxus sein

Pensionistenverband kämpft gegen Teuerung und "Österreich-Aufschlag" in Supermärkten - Rasche Steuerentlastung ist Gebot der Stunde

Wien (OTS/PVOE) - "Mit 0,6 Prozent ist die Teuerung im Jänner zwar zurückgegangen, aber Grund zur Entwarnung gibt es deshalb leider noch lange nicht. Denn wieder sind Pensionistinnen und Pensionisten überdurchschnittlich stark von der Teuerung betroffen! Der Pensionistenpreisindex liegt mit 0,9 Prozent deutlich über der durchschnittlichen Teuerung. Und wieder zählen Mieten (Plus 5,2 Prozent) zu den größten Preistreibern. Auch die Preise für den täglichen Einkauf (Mikrowarenkorb) sind wieder überdurchschnittlich stark gestiegen. Und ein weiteres Muster bleibt auch ungebrochen -der unsoziale 'Österreich-Aufschlag'. Erneut ist der Verbraucherpreisindex in Österreich mit 0,5 Prozent angestiegen, während er beim Nachbarn Deutschland sogar um 0,4 Prozent gesunken ist", kritisiert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). "Das Leben in Österreich wird immer teurer, sozial Schwächere, Familien und PensionistInnen leiden darunter besonders stark. Hier muss rasch gehandelt werden! Eine Steuerreform, die den Menschen spürbar "Mehr Geld im Börsel" bringt, ein Preisstopp für Mieten und der Kampf gegen den unsozialen 'Österreich-Aufschlag' in den Supermärkten sind das Gebot der Stunde", stellt Glatz klar. ****

Dem PVÖ, der größten Interessensvertretung der älteren Generation -auch in Sachen Konsumentenschutz - liegen zahlreiche Beschwerden über empfindliche Mietpreiserhöhungen vor. "Immer mehr Menschen zittern davor, dass sie sich die Miete im nächsten Monat nicht mehr leisten können. Das ist verheerend! Denn Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht zum Luxus werden!", kritisiert Dr. Glatz.

Der Pensionistenverband hat daher ein Forderungspaket für leistbares Wohnen vorgelegt und fordert:

  • Klare Obergrenzen für Mietwohnungen (der Hauptmietzins darf den Richtwert von 20 Prozent nicht übersteigen).
  • Ebenso klare Regeln für die Betriebskosten, die nicht ins Uferlose steigen dürfen (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalag).
  • Streichung der Maklerprovision für Mieter
  • Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
  • Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms mit dem Bau von zusätzlichen 10.000 Wohnungen.

(Schluss)

Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes Österreichs sowie online unter
http://pvoe.at//content/mehr-geld-im-boersel unterschrieben werden.

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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