- 21.02.2015, 09:47:23
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Vilimsky: Tsipras mutiert über Nacht zum griechischen Faymann - Banken jubeln
Linker Kniefall vor der Troika lässt österreichische Steuerzahler weiterhin leiden
Utl.: Linker Kniefall vor der Troika lässt österreichische
Steuerzahler weiterhin leiden =
Wien (OTS) - "Die Banken können jubeln, die kleinen Leute in
Griechenland sowie auch der österreichische Steuerzahler leiden
weiter. Griechen-Premier Tsipras hat seinen Bürgern alles versprochen
und nichts gehalten. Damit ist er zum griechischen Faymann geworden.
Die Troika regiert weiter am Peloponnes, die Banken haben ihre
Spekulationsgewinne mit griechischen Anleihen weiterhin abgesichert
und die europäischen Steuerzahler finanzieren diese Party." - So
reagierte heute der FPÖ-Generalsekretär und Delegationsleiter im
Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, auf die nächtliche Einigung
in Brüssel.
"7,2 Milliarden an weitergeführter Griechenland-Hilfe sowie parallel
dazu Verhandlungen über ein neues, drittes Griechenland-Hilfspaket,
bei dem abermals Milliarden in Richtung Peloponnes gepumpt werden,
setzen den völlig verfehlten Weg des Euro fort und lassen die
Steuermilliarden im griechischen Schornstein aufgehen. Wie viele
Hilfspakete und damit Vernichtung europäischen Steuergeldes braucht
es noch, um zu erkennen, dass der Euro in seiner jetzigen Form eine
absolute Fehlkonstruktion ist?", fragt Vilimsky, der abermals die
Trennung der Währungszone in eine harte Nord- und eine weiche Südzone
vorschlägt, was Vorteile für beide brächte.
Diejenigen die bislang profitiert haben und auch weiterhin
profitieren werden, seien Banken und Spekulanten, die mit künstlich
geschaffenem Geld, für das die europäischen Steuerzahler haften,
fette Gewinne lukrieren. "Ich hätte nichts dagegen gehabt, von Beginn
an Hilfszahlungen in die mittelständische griechische Wirtschaft zu
leisten, stattdessen ist nur die Bankenlandschaft über den
Anleihenmarkt gestützt worden", erklärt Vilimsky. Dies sei Ausdruck
einer Politik, wie sie schäbiger nicht sein könne.
Mit einem Süd-Euro bestünde zumindest die Möglichkeit, dass sich die
Problemländer der Eurozone wieder wirtschaftlich erholen, sich als
Tourismuszonen neu etablieren sowie auch ihren Export wieder
ankurbeln können. "Mit dem Weg von Tsipras, Faymann, Juncker, Lagarde
und Co. werden lediglich die Anleihengewinne der Banken abgesichert
und der Wohlstandsverlust quer durch Europa rasant beschleunigt", so
der FPÖ-Generalsekretär. Faktum sei, dass die neuen linken Sonnyboys
Tsipras und Varoufakis in Rekordgeschwindigkeit vor der Troika in die
Knie gegangen seien. Wie lange sich solche Personen in ihrem Ämtern
halten können, werde sich schon bald zeigen.
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