Vilimsky: Tsipras mutiert über Nacht zum griechischen Faymann - Banken jubeln

Linker Kniefall vor der Troika lässt österreichische Steuerzahler weiterhin leiden

Wien (OTS) - "Die Banken können jubeln, die kleinen Leute in Griechenland sowie auch der österreichische Steuerzahler leiden weiter. Griechen-Premier Tsipras hat seinen Bürgern alles versprochen und nichts gehalten. Damit ist er zum griechischen Faymann geworden. Die Troika regiert weiter am Peloponnes, die Banken haben ihre Spekulationsgewinne mit griechischen Anleihen weiterhin abgesichert und die europäischen Steuerzahler finanzieren diese Party." - So reagierte heute der FPÖ-Generalsekretär und Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, auf die nächtliche Einigung in Brüssel.

"7,2 Milliarden an weitergeführter Griechenland-Hilfe sowie parallel dazu Verhandlungen über ein neues, drittes Griechenland-Hilfspaket, bei dem abermals Milliarden in Richtung Peloponnes gepumpt werden, setzen den völlig verfehlten Weg des Euro fort und lassen die Steuermilliarden im griechischen Schornstein aufgehen. Wie viele Hilfspakete und damit Vernichtung europäischen Steuergeldes braucht es noch, um zu erkennen, dass der Euro in seiner jetzigen Form eine absolute Fehlkonstruktion ist?", fragt Vilimsky, der abermals die Trennung der Währungszone in eine harte Nord- und eine weiche Südzone vorschlägt, was Vorteile für beide brächte.

Diejenigen die bislang profitiert haben und auch weiterhin profitieren werden, seien Banken und Spekulanten, die mit künstlich geschaffenem Geld, für das die europäischen Steuerzahler haften, fette Gewinne lukrieren. "Ich hätte nichts dagegen gehabt, von Beginn an Hilfszahlungen in die mittelständische griechische Wirtschaft zu leisten, stattdessen ist nur die Bankenlandschaft über den Anleihenmarkt gestützt worden", erklärt Vilimsky. Dies sei Ausdruck einer Politik, wie sie schäbiger nicht sein könne.

Mit einem Süd-Euro bestünde zumindest die Möglichkeit, dass sich die Problemländer der Eurozone wieder wirtschaftlich erholen, sich als Tourismuszonen neu etablieren sowie auch ihren Export wieder ankurbeln können. "Mit dem Weg von Tsipras, Faymann, Juncker, Lagarde und Co. werden lediglich die Anleihengewinne der Banken abgesichert und der Wohlstandsverlust quer durch Europa rasant beschleunigt", so der FPÖ-Generalsekretär. Faktum sei, dass die neuen linken Sonnyboys Tsipras und Varoufakis in Rekordgeschwindigkeit vor der Troika in die Knie gegangen seien. Wie lange sich solche Personen in ihrem Ämtern halten können, werde sich schon bald zeigen.

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