- 20.02.2015, 10:54:03
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Schandfleck des Jahres 2014 für Henry am Zug
vida-Gewerkschafter Tusch: „Gratuliere Henry am Zug und dessen Eigentümer Do&Co zu unrühmlicher Auszeichnung!“
Utl.: vida-Gewerkschafter Tusch: „Gratuliere Henry am Zug und dessen
Eigentümer Do&Co zu unrühmlicher Auszeichnung!“ =
Wien (OTS) - "Den Schandfleck des Jahres bekommt die Catering-Firma
Henry am Zug völlig zu Recht verliehen", betont Berend Tusch,
Vorsitzender des vida-Fachbereichs Tourismus: "Firmen wie Henry am
Zug glauben aus Profitgier, sie könnten Gesetze einfach missachten
und Beschäftigte um ihre Ansprüche bringen, in diesem Fall die
ungarischen KollegInnen von Henry am Zug, denen man zwei Drittel des
ihnen zustehenden Lohnes verwehrt. Sie treten ArbeitnehmerInnenrechte
mit Füßen und zeigen keinerlei soziale Verantwortung!", so die Kritik
des vida-Gewerkschafters. ++++
Der Caterer Henry am Zug war wegen Lohndumping für den Schmähpreis
nominiert worden, den das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) an
gesellschaftlich besonders unverantwortliche Unternehmen,
Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen verleiht.
Ungarisches Personal der Tochterfirma Henry am Zug Ungarn, das in
österreichischen Railjet-Zügen eingesetzt wird, wird nach wie vor zu
ungarischen Konditionen entlohnt, die Angestellten bekommen ein
Drittel dessen, was ihre österreichischen KollegInnen verdienen. "Das
ist ein klarer Verstoß gegen die europäische Entsenderichtlinie sowie
gegen das Lohn- und Sozialdumpinggesetz", sagt Tusch. "Als
Gewerkschafter und Vorsitzender des vida-Fachbereichs Tourismus sehe
ich das als Affront gegen die europäische Gemeinschaft und ihre
ArbeitnehmerInnen und BürgerInnen. Ich gratuliere zur unrühmlichen
Auszeichnung, die Catering-Firma hat damit auch den heimischen
Tourismus in ärgerlicher Weise negativ beeinträchtigt - im wahrsten
Sinne des Wortes ein Schandfleck", so Tusch abschließend.
Weitere Informationen unter www.schandfleck.or.at
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