- 19.02.2015, 12:31:41
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SWV-Baxant: Stoppt die SVA-Konkurslawine!
„Nur wer wählen geht, kann etwas verändern!“
Utl.: „Nur wer wählen geht, kann etwas verändern!“ =
Wien (OTS) - "Der Schlüssel zur Kammer der Selbstständigen liegt in
unserer Hand.
Jetzt ist es möglich!" Mit diesen Worten leitete der Direktor des
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Wien (SWV Wien), LAbg. GR
Peko Baxant, heute, Donnerstag, die Pressekonferenz unter dem Motto
"Es warad wegen der Wahl" ein und stellte gleich zu Beginn klar: "Nur
wer wählen geht, kann auch wirklich etwas verändern."
Der Wahlaufruf richtet sich insbesondere an die 60.000 Wiener
Eine-Person-Unternehmen (EPU), deren Stimme einen Urknall in der
Wirtschaftskammer auslösen kann. ***
"Bei der Wirtschaftskammerwahl von 24. bis 26. Februar stehen die
Chancen so gut wie nie, Großes im Sinne der Selbstständigen zu
erreichen. Der SWV Wien hat sich dafür unmittelbar zwei wesentliche
Ziele gesetzt: die Wahlbeteiligung unter den Selbstständigen zu
steigern und damit die absolute Mehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbunds zu
brechen", erklärte der EPU-Sprecher des SWV Wien, Geronimo-Noah
Hirschal.
"Eine Veränderung im Sinne der zigtausend EPU und Kleinbetriebe ist
dringend notwendig. Sie stellen insgesamt 99 Prozent der Wiener
Unternehmen, trotzdem finden ihre Interessen und Bedürfnisse noch
immer nicht ausreichend Gehör in der Wirtschaftskammer", stellte
Baxant klar und forderte besonders von der SVA ein Umdenken.
Diese fungiere längst nicht mehr als Versicherung der
Selbstständigen, sondern verunsichere ihre Versicherten.
"32,4 Prozent der neu gegründeten Unternehmen werden in den ersten
drei Jahren von der SVA in den Konkurs getrieben. Diese Konkurslawine
muss gestoppt werden. Dafür braucht es jedoch die Stimme der
Selbstständigen. Nur mit ihrer Hilfe ist eine Verbesserung möglich",
so Hirschal.
Um die Wahlbeteiligung, die bei der letzten Wirtschaftskammerwahl
2010 mit nur 29,5 Prozent einen traurigen Tiefstand erreicht hatte,
zu heben, versuchte der SWV Wien bei dieser Wahl vor allem mit
kreativen Sujets, ehrlichen Inhalten und prominenter Unterstützung zu
punkten.
Mit dem Slogan "Es warad wegen der Wahl" bringen es der
Spitzenkandidat des SWV Wien, LAbg. GR Fritz Strobl, und Wiens
Bürgermeister, Dr. Michael Häupl, erfrischend unverblümt auf den
Punkt: Die Wahlbeteiligung muss steigen, damit sich endlich etwas in
der Kammer bewegen kann!
In seinem mit Abstand kreativsten Wahlkampf aller Zeiten erschloss
der SWV Wien bewusst neue Kommunikationskanäle und ließ mit neuen
Kommunikationsmitteln aufhorchen.
So wurde etwa gemeinsam mit dem Physiker Werner Gruber die
"Urknall"-Kampagne entworfen, die sinnbildlich den notwendigen Wandel
in der Wirtschaftskammer abbildet. Die Kernaussage: "Das Gesetz von
der Mehrheit der Selbstständigen besagt, dass ihre Stimme den Urknall
in der Wirtschaftskammer auslösen kann."
Einen lauten Widerhall fand auch die jüngste Aussendung, der Nachbau
eines Briefes der SVA. Hinter der bunten Fassade stecken tatsächliche
Sorgen und Ängste der Menschen, für deren Lösung sich der SWV Wien
schon lange einsetzt - nämlich die Abschaffung des SVA-Selbstbehalts,
der nichts anderes als eine Krankensteuer darstellt, und das vom SWV
Wien schon lange geforderte Krankengeld ab dem 4. Tag der
Arbeitsunfähigkeit.
Mit seinen Kernthemen der sozialen Absicherung für Selbstständige
und einer demokratischen, transparenten Wirtschaftskammer ist es dem
SWV Wien gelungen, sich nicht nur vom politischen Mitbewerber
abzuheben, sondern vor allem für Unternehmerinnen und Unternehmer
wesentliche Inhalte zu transportieren.
Mit dem "Wahl-O-Maten", einem eigens entworfenen Süßigkeitengreifer,
illustrierte der SWV Wien schon im Sommer ein demokratiepolitisch
wichtiges Thema: das selektive Wahlunrecht in der Wirtschaftskammer,
das dem ÖVP-Wirtschaftsbund auch bei unter 40% der Stimmen die
Mandatsmehrheit sichert.
Das "Kammerleuchten" ist die letzte große Intervention des SWV Wien
vor der Wirtschaftskammerwahl, die am Montag, den 23. Februar, an der
Ecke Mariahilfer Straße und Barnabitengasse stattfindet. "Ziel der
viertägigen Aktion im öffentlichen Raum ist es, wie ein Leuchtturm
die Botschaft hinauszutragen, vom seinem Wahlrecht Gebrauch zu
machen. Hierfür haben wir uns prominente Unterstützerinnen und
Unterstützer aus Politik, Kultur und Wirtschaft geholt, die uns in
den letzten Tagen vor der Wahl bei der Wählermobilisierung helfen
werden", so der EPU-Sprecher des SWV Wien, Geronimo Hirschal.
"Egal wen sie wählen, gehen sie wählen" lautet der Appell des SWV
Wien an die Selbstständigen, die mit ihrer Stimme eine "Kammer der
Selbstständigen" gestalten können.
Mehr Informationen zum Kammerleuchten finden Sie auf
www.swv.org/kammerleuchten
(Schluss)
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