- 19.02.2015, 09:59:23
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Internationale Solidarität mit griechischen KollegInnen und ihren Gewerkschaften
UGÖD für das Ende von Austeritätspolitik und Sozialabbau - in Griechenland, in Österreich und in ganz Europa
Utl.: UGÖD für das Ende von Austeritätspolitik und Sozialabbau - in
Griechenland, in Österreich und in ganz Europa =
Wien (OTS) - Die Unabhängigen Gewerkschafterinnen im öffentlichen
Dienst unterstützen den Kampf der griechischen KollegInnen von ADEDY,
des Gewerkschaftbundes der öffentlich Angestellten für die soziale
Krise in Griechenland, für Anhebung von Mindestlöhnen, für
Wiedereinstellung von Putzfrauen, ÄrztInnen, KrankenpflegerInnen,
SchulwartInnen, LehrerInnen, WissenschafterInnen und
SozialarbeiterInnen zum Wiederaufbau des Sozial-, Gesundheits- und
Bildungswesens sowie kaputtgesparter Kommunen.
"Die sogenannten Reformen waren ein rigider Sparkurs, den die
Troika der griechischen Gesellschaft aufgezwungen hat. Die am 25.
Jänner abgewählte bürgerliche Regierung hat vor allem internationales
Finanzkapital und EU-Bankgeschäfte bedient," meint Reinhart Sellner
vom UGÖD-Vorstandsteam, "bezahlt hat dafür die Bevölkerung mit
drastisch gesenkten Löhnen, Pensionen, mit Massenarbeitslosigkeit,
kaputtgesparten Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, mit dem
Ausverkauf von öffentlichem Eigentum."
Zwt.: "Greece represents an opportunity for all Europe"
(Bernadette Ségol, Europäischer Gewerkschaftsbund ETUC)
Die Unabhängigen GewerkschafterInnen mobilisieren auch in der GÖD
für die Beteiligung an der internationalen Gewerkschaftsaktion
"Griechenland nach der Wahl - Keine Gefahr, sondern eine Chance für
Europa" auf (http://wp.europa-neu-begruenden.de/)
"Solidarität mit Griechenland ist keine Einbahnstraße", stellt die
UGÖD klar: "Austeritätspolitik und Sozialabbau, Sparprogramme,
sinkende Kaufkraft gibt es auch in Österreich. Budgetkürzungen,
Dienstpostenabbau, prekäre Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst
kennzeichnen die soziale Lage in allen EU-Staaten, wenn auch auf
unterschiedlichem Niveau." AK und ÖGB wissen vom Jahr für Jahr
gesteigertem Arbeitsdruck, von ungebremster Arbeitslosigkeit und
fehlenden öffentlichen Investitionen in Soziales, Bildung,
Gesundheit, die Finanzminister Schelling für unvereinbar mit der
seinem restriktiven Budgetkurs und der europäischen Sparpolitik
erklärt. Europa neu und sozial begründen ist eine Kampfansage an das
Europa der Banken und die Herrschaft der Finanzmärkte.
"ÖVP und EVP mobilisieren gegen die soziale Wende in Griechenland,
wir mobilisieren für die Interessen der ArbeitnehmerInnen und
internationale Solidarität", schließt Sellner.
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