• 18.02.2015, 13:46:34
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Wirtschaftspolitischer Aschermittwoch III: Leitl: Eigentumssteuern sind Unsinn!

Schwierige Zeiten. Klarer Kurs. Wirtschaftsbund! - Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuern sind Eigentumssteuern, die Betriebe und Mittelstand belasten

Utl.: Schwierige Zeiten. Klarer Kurs. Wirtschaftsbund! - Vermögens-,
Erbschafts- und Schenkungssteuern sind Eigentumssteuern, die
Betriebe und Mittelstand belasten =

Wien (OTS) - "Eine aktuelle IMAS-Umfrage hat ergeben, dass zwei
Drittel der Befragten ausgabenseitiges Sparen statt neue Steuern für
die Finanzierung der Steuerreform bevorzugen. Sogar 60 Prozent der
SPÖ-Wähler sind dieser Meinung. Also hört die Signale", appellierte
Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl im Rahmen seiner Rede zum
politischen Aschermittwoch. "Auch SPD-Wirtschaftsminister Sigmar
Gabriel ist überzeugt, dass Vermögenssteuern Unsinn sind", gerade
Deutschland, das uns derzeit zeige, wie es aufwärts geht, solle die
Belastungswütigen in Österreich von ihrem Steuerpfad abbringen. "Vor
einigen Jahren haben wir die Stiftungen und Kapital nach Österreich
geholt. Jetzt vertreiben wir sie aus unserem Land. Die ständigen
Diskussionen über neue Eigentumssteuern und Belastungen schaden
Wirtschaft und Standort. Hören wir endlich auf, Bürger und Betriebe
zu verunsichern", betonte Leitl.

"Die Wahrheit ist: Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuern sind
Eigentumssteuern, die voll auf die Betriebssubstanz gehen und den
gesamten Mittelstand belasten würden. Das ist kalte Enteignung. Die
frühere Vermögenssteuer ist zu 80 Prozent auf Kosten der Betriebe
gegangen - das würde wieder passieren", warnt der
Wirtschaftsbund-Präsident. Eigentumssteuern würden weniger
Investitionen bedeuten - und für den Arbeitsmarkt "den Weg zur
Hölle", so Leitl, der abschließend betonte: "In schwierigen Zeiten
braucht es einen klaren Kurs - der kann nicht über Enteignung und
Belastung gehen! Wir - Unternehmer und Arbeitnehmer - müssen alle
gemeinsam ein Ziel verfolgen: Eine ehrliche Entlastung des
Mittelstandes, bessere Kaufkraft, Stärkung der Unternehmer und der
Wirtschaft wie auch effiziente Wachstums-Impulse. Und wir müssen den
Selbständigen Lust statt Frust vermitteln: Lust Unternehmer zu sein.
Das ist der Weg in eine erfolgreiche Zukunft."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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