• 18.02.2015, 10:01:11
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Preineder: Bewusstsein für Wert der Landwirtschaft für unsere Gesellschaft über die Grenzen hinweg wecken

ÖVP-Bundesrat über den Besuch der Staatsministerin aus Rheinland-Pfalz in Wien und Niederösterreich

Utl.: ÖVP-Bundesrat über den Besuch der Staatsministerin aus
Rheinland-Pfalz in Wien und Niederösterreich =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Als gelungenen Erfahrungsaustausch über Landes-
und Bundesgrenzen hinweg bezeichnete ÖVP-Bundesrat Martin Preineder
den zweitägigen Besuch der Staatsministerin für Umwelt,
Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes
Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken, in Wien und Niederösterreich.
"Rheinland-Pfalz und Niederösterreich sind flächenmäßig etwa gleich
groß und haben auch in der Frage der Land- und Forstwirtschaft viele
Gemeinsamkeiten. Daher lag es nahe, die Ministerin zu einem
Erfahrungs- und Meinungsaustausch einzuladen und mit ihr nicht nur
parlamentarische Termine, sondern auch ein Besuchsprogramm in
landwirtschaftlichen Vorzeigebetrieben in Niederösterreich zu
absolvieren", so Preineder heute, Mittwoch, nach dem Ende des
Besuches der Ministerin.

Preineder selbst ist Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses des
Bundesrates. In dieser Funktion hatte er Höfken nach Österreich
eingeladen. Höfken ist auch Agrarausschuss-Vorsitzende im deutschen
Bundesrat und Sprecherin aller deutschen Agrar-Staatsminister. "Es
ging uns um einen Erfahrungsaustausch und den Vergleich, wie man in
der Landwirtschaft Arbeitsplätze halten und neue generieren kann",
sagte Preineder. "Wir haben gezeigt, wie Landwirtschaft in Österreich
funktioniert: Wachsen ohne Weichen durch Verarbeitung, Vermarktung
und Dienstleistung gepaart mit Konsumenteninformation sind da die
Schlagworte."

Gemeinsam mit Preineder und dem niederösterreichischen
Agrar-Landesrat Stephan Pernkopf hatte Höfken am Montag
landwirtschaftliche Betriebe in Niederösterreich besucht - allesamt
Vorzeigebetriebe mit biologischer Landwirtschaft.

Am Dienstag standen politische Gespräche in der Bundeshauptstadt Wien
auf dem Programm: ein Treffen mit dem Präsidenten der
Landwirtschaftskammer Österreichs, ÖVP-Abg. Hermann Schultes, eine
Aussprache mit Mitgliedern des Landwirtschaftsausschusses des
Bundesrates und ein Besuch bei Bundesminister Andrä Rupprechter im
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und
Wasserwirtschaft.

Zur Sprache kamen bei diesen politischen Gesprächen Themen wie die
Zukunft der bäuerlich geprägten Landwirtschaft, die Sicherung der
Arbeitsplätze im ländlichen Raum, der Biolandbau und die
Bioverordnung, der Tierschutz, der Wettbewerb, die Ausbildung,
Erschwernisse durch Verwaltungsabläufe und Industrialisierung, aber
auch Gefahren und Chancen von TTIP und der wertvolle Umgang mit
Lebensmittel.

"In Österreich wird immer stärker auf den Biolandbau gesetzt",
zeigten sich Preineder und Schultes stolz auf die Biobetriebe in
unserem Land und sehen auch noch Ausbaupotential auf diesem Gebiet.
Einig waren sich die Politiker darüber, dass in der Ernährungs- und
Bewusstseinsbildung ein wichtiger Ansatz liege, schon bei den Kindern
und Jugendlichen Bewusstsein für gesunde Lebensmittel und eine gesund
produzierende Landwirtschaft zu wecken. "Wir müssen über die Grenzen
hinweg Gemeinsamkeiten suchen und den Wert der Landwirtschaft für
unsere Gesellschaft unterstreichen", schloss Preineder.
(Schluss)

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