- 17.02.2015, 12:20:33
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Bundeskanzler Werner Faymann zum Verhandlungsabbruch mit Griechenland
Ministerrat berät über europäische Krisen
Utl.: Ministerrat berät über europäische Krisen =
Wien (OTS) - Nach dem heutigen Ministerrat bekräftigt Bundeskanzler
Werner Faymann einmal mehr seine Position zu den Verhandlungen der
Euro-Gruppe mit Griechenland und äußerte seine Sorge über einen
möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone.
"Wir bleiben bei unserer Position. Vereinbarungen sind einzuhalten.
Der Ball ist jetzt bei Griechenland. Ich gebe jedoch zu bedenken,
dass schon heute Griechenland unter der höchsten Kinderarmut Europas
leidet und nahezu zwei Millionen Haushalte ohne eine einzige Person
sind, die Arbeit hat", so Bundeskanzler Werner Faymann. "Es gibt für
beide Seiten, für Griechenland wie für die Europäische Union, also
sehr gute und vernünftige Gründe aufeinander zuzugehen."
Einen Ausstiegs Griechenlands aus der Eurozone lehnt Bundeskanzler
Werner Faymann ab: "Die Auswirkungen eines Ausstiegs sind nicht
abschätzbar. Sowohl für Griechenland, als auch für den Rest Europas."
Die Terroranschläge von Kopenhagen, Paris und Lyon verurteilt der
Bundeskanzler scharf und "möchte daher auch unseren jüdischen
Mitbürgern, die einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten,
unsere Solidarität und besonderen Schutz versichern. Den Kampf gegen
den Terror, der vielen unschuldigen Menschen das Leben kostet, müssen
wir auf vielen Ebenen aufnehmen. Im gesellschaftspolitischen Bereich,
durch mehr Aufklärung und auch durch die engere Zusammenarbeit der
Polizei."
Auf Nachfrage zum Fortschritt der Verhandlungen der Koalitionspartner
über die Steuerreform sagte Faymann: "Wichtig ist, dass am Ende ein
Ergebnis erzielt wird. Das gemeinsame Ziel ist, dass den Lohn- und
Gehaltsbeziehern ohne Mogelpackung mehr Netto vom Brutto bleibt, und
dass alle ihren Beitrag dazu leisten. Es ist bekannt, dass ich
Millionäre nicht davon ausnehmen möchte."
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