- 17.02.2015, 10:18:32
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WB Querfeld: Jeder Sonnentag ohne Schanigarten kostet Lebensfreude!
Eine langwierige Evaluierung der Stadt würde den Wienern Lebensfreude und den Unternehmern Umsatz kosten

Utl.: Eine langwierige Evaluierung der Stadt würde den Wienern
Lebensfreude und den Unternehmern Umsatz kosten =
Wien (OTS) - "Nehmen Sie sich ein Beispiel an Salzburg, Graz oder
Wels oder international an Brüssel, Berlin, London, Stockholm ",
appelliert Berndt Querfeld, Obmann der Fachgruppe der Kaffeesieder im
Wirtschaftsbund Wien und in der Wirtschaftskammer an
Vizebürgermeisterin Renate Brauner, die ein langwieriges,
bürokratisches Evaluierungsverfahren durch die Stadt und das
Magistrat bei der neuen Schanigartenregelung angekündigt hat. " Wir
Wiener und tausende Gäste der Stadt verlieren an einem sonnigen
Vorfrühlingstag Lebensqualität und somit auch Lebensfreude. Und die
Wiener Gastronomen viel Umsatz", erklärt Querfeld am sonnigen
Dienstag, den 17. Februar 2015.
"Ich verstehe nicht, was man ewig analysieren muss, wenn es darum
geht drei, vier oder fünf Tische aufzustellen, die niemanden stören,
ab 1. März dann sowieso genehmigt sind und keine Parkplätze
wegnehmen", so der Cafetier.
Wien ist Bürokratieweltstadt!
"Wien wird uns gerne als Weltstadt präsentiert, leider sind wir
defacto eher eine Bürokratieweltstadt", erklärt Querfeld. Der
Kaffeesieder fühlt sich von der Stadtregierung im Stich gelassen.
"Als Gastronomen müssen wir immer strengere Auflagen erfüllen: Egal
ob Allergenverordnung, Betriebsanlagengenehmigungen oder die neue
Debatte rund ums Rauchen. Wenn man ein wenig Flexibilität verlangt
und etwas Sinnvolles für das Wiener Lebensgefühl tun möchte, von dem
alle profitieren würden, leitet die Stadt zuerst einen langen Prozess
ein, der das Vorhaben auf Jahre hinweg blockiert. Das ist für mich
als Unternehmer unverständlich. Letztlich entscheiden es ja die Gäste
selbst, ab wann man seine Melange in einen Schanigarten genießen
möchte, und nicht die Politiker oder der jeweilige Kalendertag.
Auf den Wiener Märkten funktioniert das ja auch schon jetzt, da kann
man 356 Tage in der Sonne sitzen und seinen Kaffee genießen. Deswegen
sind die Märkte aktuell auch so voll!
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