Bundeskanzler Werner Faymann verurteilt Anschläge auf Religions- und Meinungsfreiheit auf das Schärfste

Wien (OTS) - Die Anschläge der vergangenen Tage in Kopenhagen, Libyen und Paris, auf Christen, Juden, jüdische Einrichtungen, Künstler und Journalisten verurteilt Bundeskanzler Werner Faymann auf das Schärfste.

"Dass Christen enthauptet, Anschläge auf Juden verübt und ihre Gräber geschändet werden, dass laufend im Namen der Religion Blut fließt, ist nach diesem Wochenende leider einmal mehr traurige Realität geworden. Diese Taten verurteile ich auf das Schärfste", so Bundeskanzler Faymann. "Es ist gerade an einem Tag wie heute wichtig darauf hinzuweisen, dass die Verurteilung einer gesamten Religion und ihrer Anhänger eine Verallgemeinerung darstellt und der falsche Weg ist." Es gelte Rassismus, Antisemitismus und die Radikalisierung junger Menschen, die oft kein Ziel und keine Hoffnung in ihrem Leben haben, zu unterbinden.

Bundeskanzler Werner Faymann: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Jugend Ausbildung und Arbeit bekommt, damit der Samen jener, die Hass und Krieg säen, nicht auf fruchtbaren Boden fällt und damit nicht Religion für Terror missbraucht werden kann."

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