Windbüchler: Humanitäre Hilfe dringend aufstocken

Wien (OTS) - "Die Kriege und Krisen auf dieser Welt verlangen friedensfördernde Ansätze und vor allem den Schutz und die Versorgung der humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung. Österreich muss sich dabei auf das besinnen, was es gut und vor allem schnell machen kann und das ist die humanitäre Hilfe", verlangt die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler. Sie fordert Außenminister Kurz auf, seinen jüngsten Worten, dass der syrischen Zivilbevölkerung mehr Hilfe zugeleitet werden muss, auch Taten folgen zu lassen.

Die Humanitäre Hilfe wird über den Auslandskatastrophenfonds gespeist, der jährlich mit 5 Millionen Euro gefüllt wird. "Das ist viel zu wenig. Im Angesicht der Krisen dieser Welt ist es dringend erforderlich, den Auslandskatastrophenfonds endlich auf die auch im Regierungsprogramm festgeschriebenen 20 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken. Worauf wartet die Bundesregierung?" fragt sich die Grüne. "Österreich kann nur immer zu Jahresbeginn ernsthaft humanitäre Hilfe leisten. Aber nach den versprochenen Geldern an die Flüchtlinge der Ukraine-Krise und nun an die syrischen und irakischen Flüchtlinge, wird der Topf wieder leer sein. Das ist jedes Jahr die selbe beschämende Tatsache. Es braucht einfach mehr Gelder, um das Überleben von vielen Menschen durch humanitäre Hilfe zu retten", fordert Windbüchler den Außenminister auf, hier endlich Erfolge zu erzielen in den Verhandlungen mit seinem ÖVP-Kollegen Finanzminister Schelling.

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