• 13.02.2015, 12:37:46
  • /
  • OTS0112 OTW0112

Windbüchler: Humanitäre Hilfe dringend aufstocken

Wien (OTS) - "Die Kriege und Krisen auf dieser Welt verlangen
friedensfördernde Ansätze und vor allem den Schutz und die Versorgung
der humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung. Österreich muss sich
dabei auf das besinnen, was es gut und vor allem schnell machen kann
und das ist die humanitäre Hilfe", verlangt die außenpolitische
Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler. Sie fordert Außenminister
Kurz auf, seinen jüngsten Worten, dass der syrischen Zivilbevölkerung
mehr Hilfe zugeleitet werden muss, auch Taten folgen zu lassen.

Die Humanitäre Hilfe wird über den Auslandskatastrophenfonds
gespeist, der jährlich mit 5 Millionen Euro gefüllt wird. "Das ist
viel zu wenig. Im Angesicht der Krisen dieser Welt ist es dringend
erforderlich, den Auslandskatastrophenfonds endlich auf die auch im
Regierungsprogramm festgeschriebenen 20 Millionen Euro pro Jahr
aufzustocken. Worauf wartet die Bundesregierung?" fragt sich die
Grüne. "Österreich kann nur immer zu Jahresbeginn ernsthaft
humanitäre Hilfe leisten. Aber nach den versprochenen Geldern an die
Flüchtlinge der Ukraine-Krise und nun an die syrischen und irakischen
Flüchtlinge, wird der Topf wieder leer sein. Das ist jedes Jahr die
selbe beschämende Tatsache. Es braucht einfach mehr Gelder, um das
Überleben von vielen Menschen durch humanitäre Hilfe zu retten",
fordert Windbüchler den Außenminister auf, hier endlich Erfolge zu
erzielen in den Verhandlungen mit seinem ÖVP-Kollegen Finanzminister
Schelling.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel