Podgorschek: Wird zu viel Steuergeld in der Hypo Alpe Adria gebunkert?

Seriosität der Wertberichtigung muss überprüft werden

Wien (OTS) - Der freiheitliche Budgetsprecher NR Abgeordneter Elmar Podgorschek hegt den Verdacht, dass aktuell zu viel Steuergeld in der Hypo Alpe Adria als Eigenmittel gebunkert wird. Per 30. Juni 2014 waren es 2,9 Milliarden Euro. Podgorschek fordert daher eine Überprüfung der Seriosität und der Höhe der vorgenommenen Wertberichtigungen in der Bank. "Immer wieder erhalten wir Hinweise, wonach Wertberichtigungen bei verstaatlichten Banken in einer Höhe gebildet werden, die den Marktwert der vorhandenen Sicherheiten übersteigt", so Podgorschek.

Ob das Geld tatsächlich irgendwann für Verluste herangezogen wird, hängt im Wesentlichen von der Qualität der Verwertung ab. Bis dato dient es ausschließlich dafür, die Eigenmittelerfordernisse zu erfüllen, die auf Grund der vorgenommenen Wertberichtigungen notwendig geworden sind. Diese Wertberichtigungen gelte es zu hinterfragen.

Wenig abgewinnen kann Podgorschek hingegen Jubelmeldungen, wonach die Abbaubank HETA durch den Verkauf von Mobilien zwischenzeitig 50 Millionen Euro eingenommen habe. Unbeantwortet bleibt bei dieser Meldung nämlich die Frage, wieviel Leasing- und Kreditverbindlichkeiten diesem Betrag gegenüber stehen. "Relevant ist, was unter dem Strich für den Steuerzahler übrig bleibt." Der Abgeordnete verlangt daher Aufklärung, wie hoch der Verlust nach Abzug der Verbindlichkeiten bei den erwähnten Deals ist.

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