• 13.02.2015, 10:03:17
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Podgorschek: Wird zu viel Steuergeld in der Hypo Alpe Adria gebunkert?

Seriosität der Wertberichtigung muss überprüft werden

Utl.: Seriosität der Wertberichtigung muss überprüft werden =

Wien (OTS) - Der freiheitliche Budgetsprecher NR Abgeordneter Elmar
Podgorschek hegt den Verdacht, dass aktuell zu viel Steuergeld in der
Hypo Alpe Adria als Eigenmittel gebunkert wird. Per 30. Juni 2014
waren es 2,9 Milliarden Euro. Podgorschek fordert daher eine
Überprüfung der Seriosität und der Höhe der vorgenommenen
Wertberichtigungen in der Bank. "Immer wieder erhalten wir Hinweise,
wonach Wertberichtigungen bei verstaatlichten Banken in einer Höhe
gebildet werden, die den Marktwert der vorhandenen Sicherheiten
übersteigt", so Podgorschek.

Ob das Geld tatsächlich irgendwann für Verluste herangezogen wird,
hängt im Wesentlichen von der Qualität der Verwertung ab. Bis dato
dient es ausschließlich dafür, die Eigenmittelerfordernisse zu
erfüllen, die auf Grund der vorgenommenen Wertberichtigungen
notwendig geworden sind. Diese Wertberichtigungen gelte es zu
hinterfragen.

Wenig abgewinnen kann Podgorschek hingegen Jubelmeldungen, wonach die
Abbaubank HETA durch den Verkauf von Mobilien zwischenzeitig 50
Millionen Euro eingenommen habe. Unbeantwortet bleibt bei dieser
Meldung nämlich die Frage, wieviel Leasing- und
Kreditverbindlichkeiten diesem Betrag gegenüber stehen. "Relevant
ist, was unter dem Strich für den Steuerzahler übrig bleibt." Der
Abgeordnete verlangt daher Aufklärung, wie hoch der Verlust nach
Abzug der Verbindlichkeiten bei den erwähnten Deals ist.

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