• 12.02.2015, 10:38:51
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Welserin beim Online-Tierkauf Betrügern zum Opfer gefallen

PFOTENHILFE kritisiert einmal mehr den Onlinehandel mit Lebewesen

Utl.: PFOTENHILFE kritisiert einmal mehr den Onlinehandel mit
Lebewesen =

Wien/Lochen am See (OTS) - Wie kürzlich bekannt wurde, ist eine
43-jährige Welserin beim Heimtierkauf im Internet auf einen
Trickbetrug hereingefallen, hat 170 Euro verloren und den Fall jetzt
zur Anzeige gebracht. Die PFOTENHILFE kritisiert seit Jahren
Onlineportale, die mit Tieren handeln und appelliert einmal mehr,
keine Lebewesen im Internet zu erstehen - die heimischen Tierheime
seien zum Bärsten voll mit schutzbedürftigen Vierbeinern, die
dringend ein sicheres und liebevolles Zuhause suchen.

Leider ist es so, dass viele Hunde und Katzen, die im Internet oder
in Privatanzeigen in Zeitungen angeboten werden, meist aus
unzumutbaren Verhältnissen kommen und auch ihren Müttern in der Regel
viel zu früh entrissen wurden. Eigentlich dürfen Welpen erst
frühestens nach acht Wochen von ihrer Mutter getrennt werden. In
einer Massenproduktion geboren zu werden und noch dazu viel zu früh
von Mutter und Geschwistern getrennt zu werden, kommt einem Trauma
gleich, von dem sich Hunde nur sehr schwer wieder erholen können.
"Wenn man Tierleid nicht fördern will, dann besorgt man sich kein
Lebewesen aus dem Internet oder Kleinanzeigen. Denn meistens gehen
solche vermeintlichen Schnäppchen auch mit unzumutbaren Zuständen
einher.", erklärt Sascha Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE.
"Betrügereien, Welpenschmuggel und Tierleid verhindern Sie nur dann,
wenn Sie sich zum Beispiel für ein Tier aus einem Tierheim
entscheiden. Diese Tiere haben nämlich ihr Zuhause verloren und eine
zweite Chance verdient. Es muss ja nicht immer ein Welpe sein.", so
der Tierschützer abschließend.

Wenn es unbedingt ein Jungtier sein muss, rät die PFOTENHILE,
ausschließlich Tiere in Betracht zu ziehen, deren Muttertier man auch
kennen lernen kann. So können Sie sich über die Haltungsbedingungen
und auch den gesundheitlichen Zustand des Tieres vergewissern und
zugleich Betrügereien, Welpenschmuggel und vor allem Tierleid
verhindern.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFH

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