• 30.01.2015, 10:31:30
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Steßl: Österreich Vorreiter bei E-Government in Europa

Steßl bei Diskussion "Digitales Österreich": Das Internet bietet viele Chancen, die Gesellschaft, die Wirtschaft und den Staat zukunftsreicher zu machen

Utl.: Steßl bei Diskussion "Digitales Österreich": Das Internet
bietet viele Chancen, die Gesellschaft, die Wirtschaft und den
Staat zukunftsreicher zu machen =

Wien (OTS) - Sonja Steßl, Staatssekretärin für Verwaltung und
öffentlichen Dienst, hat am Donnerstag an einer Diskussion zum Thema
"Digitales Österreich - Nutzen der Handy-Signatur für die Wirtschaft,
Klarnamendebatte, Digital Natives" im Bundeskanzleramt teilgenommen.
"Es ist wichtig, dass wir die Verwaltung so aufstellen, dass sie
BürgerInnen- und AnwenderInnenfreundlich ist", sagte die
Staatssekretärin. In Österreich sei man bereits auf einem guten Weg.
Steßl betonte: "Österreich ist in Europa Vorreiter im Bereich
E-Government. Dieses Angebot müssen und werden wir weiter ausbauen."

Die Handy-Signatur sei dabei ein wichtiges Thema, denn "das Internet
ist längst zu einer zentralen kritischen Infrastruktur geworden, in
der wir eine digitale, verlässliche Identität brauchen", so Steßl.
Mit der Handy-Signatur sei es möglich, unabhängig von der
geographischen Lage sicher Amtswege zu erledigen. Doch auch ohne
Handy-Signatur sei die Verwaltung in Österreich online sehr stark
aufgestellt, unterstrich Steßl: "Sehr viele Österreicher nützen das
Internet um Informationen in Verwaltungsfragen einzuholen oder für
Amtswege. Wir haben beispielsweise auf help.gv.at rund 47 Millionen
Seitenaufrufe im Jahr."

Zur Klarnamendebatte, der Debatte darüber, wie viel Anonymität im
Internet zulässig sein soll, betonte die Staatssekretärin, dass man
hier sehr differenziert agieren müsse. "Wir bewegen uns hier im
Bereich der Grundrechte, konkret jenem auf freie Meinungsäußerung. Es
gibt viele Fälle, wo man unter Umständen anonym bleiben möchte.
Anonymität muss dort eine Grenze haben, wo andere Grundrechte
beschnitten werden", so Steßl.

Beim Thema Digital Natives und Digitale Agenda in Österreich gibt es
für Steßl viele Punkte, die berücksichtigt werden müssen: "Es geht um
Datenschutz, Netzneutralität, Verteilung und Zugänglichkeit von
Internetanschlüssen und Bildung genauso wie um Forschung, Innovation
und Chancen für die Wirtschaft. Die vielen Aspekte der Digitalen
Agenda müssen zusammengeführt werden, damit wir weiterhin unserer
Vorreiterrolle gerecht werden können." Das Internet biete viele
Chancen für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft und das
gesellschaftliche Leben: "Es geht darum, die Gesellschaft und den
Staat zukunftsreicher zu machen." Dabei dürfe man jedoch nicht
vergessen, dass es viele Menschen gibt, die "offline" sein wollen.
"Hier müssen wir stark darauf achten, dass keine Diskriminierung
stattfindet", betonte Steßl.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, www.fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei
abrufbar.

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