- 29.01.2015, 13:57:26
- /
- OTS0203 OTW0203
MKV-Vorsitzender Kukacka: „MKV entschieden gegen angekündigte Gewaltbereitschaft beim Akademikerball!“
Grenzen der Demonstrationsfreiheit müssen eingehalten werden
Utl.: Grenzen der Demonstrationsfreiheit müssen eingehalten werden =
Wien (OTS) - Im Vorfeld des morgen stattfindenden "Akademikerballs",
veranstaltet von der Wiener FPÖ in Zusammenarbeit mit den im Wiener
Korporationsring (WKR) organisierten schlagenden Burschenschaften,
warnt der MKV entschieden vor gewalttätigen Übergriffen bei den
angekündigten Gegendemonstrationen. Er fordert die veranstaltenden
Plattformen - die dutzende linke, anarchistische und
"antifaschistische" Vereine und Organisationen zu Demonstrationen
aufgerufen haben - ganz entschieden auf, für einen ausschließlich
gewaltfreien und friedlichen Ablauf der Demonstration gegen den
Akademikerball zu sorgen. Der MKV hat für die bereits wieder im
Internet kursierenden Aufrufe linksextremistischer und
anarchistischer Gruppen zur Gewaltbereitschaft absolut kein
Verständnis "Die bisherigen Demonstrationen gegen den Akademikerball
und schlagende deutschnationale Verbindungen haben in den letzten
Jahren, übrigens auch regelmäßig zu gewalttätigen Übergriffen
linksextremer Demonstranten gegen unbeteiligte katholische
Couleurträger geführt", erklärte MKV-Vorsitzender Staatssekretär a.D.
Mag. Helmut Kukacka dazu.
"Aus den Erfahrungen der letzten Jahre haben wir gelernt, dass die
linksextremen und gewaltbereiten Gegner der Burschenschaften keinen
Unterschied zwischen schlagenden Burschenschaften und den
katholisch-farbtragenden Studenten- und Mittelschülerverbindungen
machen und daher vereinzelt auch solche Vereinslokale oder Mitglieder
Ziele von Sachbeschädigungen oder gar Körperverletzungen wurden", so
Kukacka.
"Selbstverständlich ist es legitim, gegen den Burschenschafterball zu
demonstrieren, auch gegen die bei den Teilnehmern vorhandene
deutschnationale Gesinnung. Es ist für den MKV aber unakzeptabel,
dass dabei Gewalt gegen Menschen anderer Gesinnung ausgeübt wird,
egal welche Weltanschauung sie vertreten und gleichgültig, welchen
Korporationen sie angehören, sofern diese auf dem Boden des
Rechtsstaates und der österreichischen Verfassung stehen.", erklärt
dazu Kukacka.
Jede Anwendung von Gewalt in der politischen Auseinandersetzung werde
vom MKV entschieden abgelehnt. Sie müsse vielmehr konsequent mit den
Mitteln des Rechtsstaates bekämpft werden. Der MKV mahnt deshalb ein
entschiedenes und konsequentes Vorgehen des Rechtsstaates gegen
gewalttätige Demonstranten ein, schloss Kukacka.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MKV






