- 29.01.2015, 09:52:46
- /
- OTS0044 OTW0044
Wirtschaftsbund Biach: Schockiert über Zustand des SWV!
Untersuchungen sind umgehend einzuleiten, personelle Konsequenzen dürfen nicht ausgeschlossen werden! "Herr Bürgermeister Häupl räumen Sie in Ihrer Partei auf!"
Utl.: Untersuchungen sind umgehend einzuleiten, personelle
Konsequenzen dürfen nicht ausgeschlossen werden! "Herr
Bürgermeister Häupl räumen Sie in Ihrer Partei auf!" =
Wien (OTS) - "So kurz vor der Wahl zeichnet das ein erschreckendes
Bild vom Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband", erläutert
Alexander Biach, Direktor des Wirtschaftsbundes Wien die heutige
Berichterstattung in den Medien. Das Wochenmagazin NEWS deckte in
einem ernüchternden Artikel auf den Seiten 32 und 33 die
Vorgehensweise von Fachgruppenobmann Willy Turecek bei der letzten
Wirtschaftskammer Wahl auf. Demnach soll er sich 57 Mal selbst
gewählt haben. "Das Magazin NEWS und die Staatsanwaltschaft
bestätigen uns heute, dass wir mit unseren Befürchtungen bei der
letzten Wahl richtig lagen. Auch heuer befürchten wir
Unstimmigkeiten. Wir haben bereits in der Hauptwahlkommission
schriftlich darauf hingewiesen, dass hier erneut starke
Verdachtsmomente auf ein linkes Spiel entstanden sind", erklärt Biach
und führt weiter aus "natürlich sind daraus die personellen
Konsequenzen zu ziehen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass
SWV-Verantwortlicher Fritz Strobl angesichts dieser Missstände keine
personellen Konsequenzen zieht. Aus meiner Sicht kommt in derart
stürmischen Zeiten für die Gastronomie ein solcher Spitzenkandidat
nicht in Frage!"
Amtsmissbrauch par excellence im dritten Bezirk
Mit Blick sowohl auf die Kammerwahl als auch die Wien-Wahl sieht
Biach auch den heutigen Bericht in der Tageszeitung Kurier auf Seite
18 kritisch: "Der Bezirksvorsteher des dritten Bezirks lädt auf
offiziellem Briefpapier kombiniert mit dem Logo des SWV ein,
ausgeschickt mit Porto und Kuvert der Bezirksvorstehung, wenn das
kein Missbrauch eines Amtes ist, dann weiß ich nicht mehr weiter",
führt der Direktor der größten Unternehmervertretung aus und erklärt
weiter "wenn Präsident Strobl dann versucht zu erklären, das Porto
und sämtliche Kosten würden vom SWV getragen, dann ist dies
schlichtweg falsch, wenn offizielle Kuverts der BV verwendet wurden!"
Außerdem kündigt Biach an, eine Untersuchung zu beantragen "die
Briefe gingen ausschließlich an EPU! Daten über die Größe eines
Unternehmens stehen ausschließlich den Wirtschaftskammerfraktionen
zur Verfügung. Mit dieser Aussendung hat der SWV die Daten an die
Bezirksvorstehung weitergegeben, somit massiven Datenmissbrauch und
damit eine strafbare Handlung begangen! Das wird sicher nicht ohne
Konsequenzen bleiben!" Außerdem appelliert er an Bürgermeister
Michael Häupl: "So kurz vor der Wien-Wahl zeichnet Ihre Partei ein
erschreckendes Bild, sie schlittert von Skandal zu Skandal! Im
Interesse der Wienerinnen und Wiener: Räumen Sie in Ihrer Partei
auf!"
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WBW






