• 28.01.2015, 16:02:33
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  • OTS0183 OTW0183

Koralmbahn: ÖBB schaffen hunderte Arbeitsplätze für Kärntner und Steirer

Koralmbahn wird mit hoher regionaler Wertschöpfung errichtet Regionale Standortsicherung durch ÖBB-Infrastrukturausbau Vergaben erfolgen grundsätzlich nach Bestbieterprinzip

Utl.: Koralmbahn wird mit hoher regionaler Wertschöpfung errichtet
Regionale Standortsicherung durch ÖBB-Infrastrukturausbau
Vergaben erfolgen grundsätzlich nach Bestbieterprinzip =

Klagenfurt (OTS) - (28.1.2015) - Nach der Vergabe von drei weiteren
Hauptbaulosen der Koralmbahn in Kärnten halten die ÖBB fest, dass
sämtliche Bauaufträge unter Einhaltung aller derzeit gültigen
Rechtsvorschriften nach dem Bestbieterprinzip vergeben werden. Das
trifft auch auf die Bauarbeiten zur Herstellung der Tunnelkette
Granitztal zu, deren Baubeginn am 15.1.2015 planmäßig erfolgte. Die
beauftragte Arbeitsgemeinschaft von Implenia und Hochtief zeichnet
für die Realisierung des zweitlängsten Tunnelsystems der Koralmbahn
verantwortlich.

Die beauftragte Arbeitsgemeinschaft hat den ÖBB bekräftigt, den
Großteil der notwendigen Bauarbeiter aus dem regionalen Umfeld, also
aus Kärnten und der Steiermark zu rekrutieren. Dies ist
Unternehmensphilosophie, immer MitarbeiterInnen aus der jeweiligen
Region zu beschäftigen. Das Auswahlverfahren für die notwendigen
Bauarbeiter wurde bereits gestartet und mehr als ein Dutzend Kärntner
und Steirer fanden bereits eine neue Arbeit bei der Tunnelkette
Granitztal. Die Stammmannschaft beider international tätigen
Baufirmen setzt sich übrigens hauptsächlich aus Österreichischen,
Schweizerischen und Deutschen (Diplom-) Ingenieuren zusammen.

Hohe regionale Wertschöpfung bei den bisherigen Baustellen der
Koralmbahn

Schon bisher hatten heimische Baufirmen bei der Errichtung der
Koralmbahn die Nase vorn. Eine der längsten Eisenbahnbrücken in
Österreich, die Draubrücke bei Stein, wurde zum Beispiel von der
Firma Massivbau aus Ebenthal bei Klagenfurt errichtet. Auch für das
zweite im heurigen Jahr zu beginnende Hauptbaulos, den zweigleisigen
Ausbau zwischen Klagenfurt, Grafenstein und Althofen/Drau
qualifizierte sich die Massivbau als Bestbieter.

Die Lavanttaler Firma Kostmann ist beim heurigen dritten Hauptbaulos,
bei der Errichtung der Tunnelkette St. Kanzian, ARGE Partner des
stuttgarter Unternehmens Baresel. Kostmann zeichnete schon bisher mit
seiner Kompetenz bereits für drei weitere Hauptbauvorhaben der
Koralmbahn verantwortlich und ist wichtiger regionaler Partner für
Subunternehmerleistungen.

Auch bei der Errichtung des Koralmtunnels sind eine sehr hohe
regionale Wertschöpfung und damit die Schaffung von hunderten
Arbeitsplätzen in der Region feststellbar. Obwohl international
tätige Baukonzerne mit den Bauarbeiten betraut wurden, sind regionale
Partner unverzichtbar. Das zieht sich wie ein roter Faden durch jeden
bislang durchgeführten Bauabschnitt und nahezu durch alle Bau- und
Baunebengewerbe.

Die ÖBB verfolgen für die Vergabe von Bauleistungen grundsätzlich das
Bestbieterprinzip und sind europaweit führend bei der Qualität der
Erstellung von Ausschreibungen und beim Ablauf des Vergabeprozesses.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern
jährlich 469 Millionen Fahrgäste und 109,3 Mio. Tonnen Güter
umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus
erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB
gehörten 2014 mit 96,7 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten
Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 39.513 MitarbeiterInnen bei Bahn
und Bus (zusätzlich 1.761 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3
Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische
Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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