- 27.01.2015, 12:34:14
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"Neue Konsumstile im Alter" - Enquete mit Expertinnen und Experten zu größter Konsumentengruppe des Landes!
Lopatka und Khol eröffnen Enquete. Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Senioren als Chance für Wirtschaftswachstum
Utl.: Lopatka und Khol eröffnen Enquete. Zusammenarbeit zwischen
Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Landwirtschaft,
Unternehmen und Senioren als Chance für Wirtschaftswachstum =
Wien (OTS) - Der Österreichische Seniorenbund hat für heute,
Dienstag, gemeinsam mit der Universität Wien zur Enquete "Neue
Konsum-Stile im Alter" eingeladen. Rund 80 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer jeden Alters aus allen Bundesländern werden im Laufe des
Tages mit Expertinnen und Experten die neuesten Erkenntnisse aus
Forschung und Praxis diskutieren.
Eröffnet wurde die Enquete von ÖVP-Klubobmann Dr. Reinhold
Lopatka:
"Als Volkspartei stellen wir die Bedürfnisse der Bürgerinnen und
Bürger auch in den Mittelpunkt unserer Arbeit: Zuhören. Verstehen.
Umsetzen. Dies gilt selbstverständlich für Menschen jeden Alters und
in jedem Lebensabschnitt. Daher freue ich mich, wenn Sie heute ältere
Konsumentinnen und Konsumenten in den Mittelpunkt der Arbeit stellen.
Diese stark wachsende Bevölkerungsgruppe kann in allen Regionen
Österreichs einen wichtigen Schlüssel zu mehr und vor allem
nachhaltigem Wachstum darstellen."
Lopatka betonte dabei die Bedeutung der direkten Zusammenarbeit
zwischen Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Landwirtschaft,
Unternehmen und den betroffenen Bevölkerungsgruppen, wobei für den
Klubobmann des ÖVP-Parlamentsklubs dabei "insbesondere die Stärkung
der regionalen Wirtschaft und Landwirtschaft - und damit die
Lebensqualität im ländlichen Raum - im Mittelpunkt vieler
Überlegungen" stehe. Ein Punkt, der insbesondere den Seniorinnen und
Senioren am Herzen liege, wie der ÖVP-Klubobmann weiß.
Der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Univ.-Prof. Dr.
Andreas Khol, betonte in seinen Eröffnungsworten:
"Hinsichtlich der Rolle der Seniorinnen und Senioren als Konsumenten
ist uns ein Punkt wichtig: Weg vom Defizitdenken! Bei weitem nicht
alle Seniorinnen und Senioren müssen mit Einschränkungen leben. Viele
können ihren neuen Lebensabschnitt auch genießen und wollen von den
Unternehmen auch genauso behandelt werden: als wichtige
Konsumentinnen und Konsumenten, als Kundinnen und Kunden mit
Lebenserfahrung und einem daher ausgeprägten Verständnis für ein
ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zugleich ist freilich das
Eingehen auf besondere Erfordernisse - insbesondere von Hochbetagten
- durch die Wirtschaft erforderlich."
Khol weiter: "Die wachsende Zahl der Seniorinnen und Senioren, die
steigenden Zahlen der Durchschnittspensionen, dürfen nicht immer
ausschließlich als Kostenfaktor des Sozialstaates betrachtet werden.
Vielmehr bedeutet diese Entwicklung auch eine große Chance für den
wirtschaftlichen Erfolg - gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten.
Diese Chancen gilt es nun gemeinsam zu nutzen!"
Ganztägige Enquete mit umfassenden Analysen und
Diskussionsbeiträgen von Expertinnen und Experten:
Bis heute Nachmittag werden zahlreiche Expertinnen und Experten
umfassende Analysen zu den "Neuen Konsum-Stilen im Alter" liefern:
Unter Diskussionsleitung der beiden Bundesobmann-Stellvertreterinnen
des Seniorenbundes, Ingrid Korosec und Gertrude Aubauer, kommen zu
Wort:
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Bretschneider, GfK-Austria, sowie Univ.-Prof.
Dr. Franz Kolland, Institut für Soziologie der Universität Wien und
Leiter des Master-Studiengangs "Gerontologie und Soziale Innovation"
- mit aktuellsten Studien-Ergebnissen zu Senioren-Konsumentinnen und
-Konsumenten. Mit fachlichen Anregungen für die Diskussion (in
Reihenfolge der Vorträge): KR Brigitte Jank, Abgeordnete zum
Nationalrat und Ehrenobfrau des Wiener Wirtschaftsbundes, LAbg.
Theresia Neuhofer, Landwirtschaftskammer-Rätin, Dr. Franz Rudorfer,
Bundessparte Bank und Versicherung, Wirtschaftskammer Österreich,
Mag. Karin Steigenberger, BA, Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der
Wirtschaftskammer Österreich, Bgm.a.D. LT-Präs.a.D. Herbert
Nowohradsky, Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen
Seniorenbundes und Landesobmann des Niederösterreichischen
Seniorenbundes, Heimo Oesterreicher, Business Development des AIT,
Austrian Institute of Technology, Health & Environment Department -
Biomedical Systems, Mag. Nicole Berkmann, Unternehmenssprecherin der
SPAR Österreichische Warenhandels AG.
Studienergebnisse, sowie Statements aus den Referaten entnehmen Sie
den Veranstaltungsunterlagen, die auf
http://www.seniorenbund.at/index.php?id=7 zur Verfügung stehen.
Schlussfolgerungen aus der Diskussion werden gerne morgen, Mittwoch,
veröffentlicht. Bilder der Veranstaltung werden im Anschluss zum
Download zur Verfügung gestellt.
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