- 12.01.2015, 15:18:50
- /
- OTS0140 OTW0140
FPÖ-Fuchs: NEOS nehmen zahlreiche Anleihen aus FPÖ-Steuermodell
Wien (OTS) - "Dass Lohn- bzw. Einkommensteuern zu hoch sind und die
kalte Progression ebenso wie Bagatellsteuern ein Unding sind, da sind
wir uns einig. Bei ihren 'monatelangen Vorbereitungen' dürfte den
Neos allerdings entgangen sein, dass ihre Forderung nach Abschaffung
der Gesellschaftsteuer obsolet ist. Durch das Abgabenänderungsgesetz
2014 (BGBl. I 2014/13 vom 28.2.2014) ist diese nämlich 2016 bereits
Geschichte. Wenn es das ist, was die Neos unter einem 'völlig
durchgeplanten' Konzept verstehen, schlage ich zum Wohle aller - und
vor allem der Steuerzahler - vor, dass sie sich gemeinsam mit der FPÖ
für das freiheitliche Entlastungskonzept stark machen. Anleihen
daraus haben sie erfreulicherweise ohnehin schon genommen", so heute
FPÖ-Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs zur Präsentation des
Steuerkonzepts "in Pink".
Das freiheitliche Modell (www.steuernrunter.at) entlaste allein mit
der Neugestaltung des Einkommensteuertarifs, welcher unter anderem
die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent und die Anhebung
der Freigrenze beinhalte, und dem Familienentlastungsmodell als
Wahlrecht, Arbeitnehmer bzw. Pensionisten, Familien und Unternehmer.
"Zusätzlich würde dadurch das Steuersystem erstmals auch transparent
und gerechter gestaltet. Das wäre ein echter Paradigmenwechsel", so
Fuchs. Insgesamt würde beim freiheitlichen Entlastungsmodell
beispielsweise die Steuerfreigrenze auf 18.000 Euro pro Jahr steigen,
von 18.000 bis 25.000 Euro pro Jahr komme ein Steuersatz von 25
Prozent zum Tragen und von 25.000 bis 50.000 Euro ein Satz von 37,5
Prozent. Durch das im Familienentlastungsmodell vorgesehene Splitting
könne sich eine Familie bis zu 7.000 Euro pro Jahr an Lohnsteuer
ersparen. Unternehmer würden auch durch die rechtsformneutrale
Besteuerung profitieren und könnten auch - so gewünscht - das
Familienentlastungsmodell in Anspruch nehmen. Selbstverständlich
beinhalte das freiheitliche Modell auch die Abschaffung von
Bagatellsteuern sowie die automatische Anpassung der Steuerstufen an
die Inflation.
Für eine echte Entlastung vor allem kleinere Einkommen reiche es
allerdings nicht, den Hebel bei den Steuern anzusetzen. "Mehr als
Zweidrittel der Steuerpflichtigen haben nicht mehr als 25.000 Euro
Einkommen im Jahr. Um diese zu entlasten, ist auch eine Reduzierung
der Sozialabgaben unbedingt erforderlich", so Fuchs.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






