FPÖ-Fuchs: NEOS nehmen zahlreiche Anleihen aus FPÖ-Steuermodell

Wien (OTS) - "Dass Lohn- bzw. Einkommensteuern zu hoch sind und die kalte Progression ebenso wie Bagatellsteuern ein Unding sind, da sind wir uns einig. Bei ihren 'monatelangen Vorbereitungen' dürfte den Neos allerdings entgangen sein, dass ihre Forderung nach Abschaffung der Gesellschaftsteuer obsolet ist. Durch das Abgabenänderungsgesetz 2014 (BGBl. I 2014/13 vom 28.2.2014) ist diese nämlich 2016 bereits Geschichte. Wenn es das ist, was die Neos unter einem 'völlig durchgeplanten' Konzept verstehen, schlage ich zum Wohle aller - und vor allem der Steuerzahler - vor, dass sie sich gemeinsam mit der FPÖ für das freiheitliche Entlastungskonzept stark machen. Anleihen daraus haben sie erfreulicherweise ohnehin schon genommen", so heute FPÖ-Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs zur Präsentation des Steuerkonzepts "in Pink".

Das freiheitliche Modell (www.steuernrunter.at) entlaste allein mit der Neugestaltung des Einkommensteuertarifs, welcher unter anderem die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent und die Anhebung der Freigrenze beinhalte, und dem Familienentlastungsmodell als Wahlrecht, Arbeitnehmer bzw. Pensionisten, Familien und Unternehmer. "Zusätzlich würde dadurch das Steuersystem erstmals auch transparent und gerechter gestaltet. Das wäre ein echter Paradigmenwechsel", so Fuchs. Insgesamt würde beim freiheitlichen Entlastungsmodell beispielsweise die Steuerfreigrenze auf 18.000 Euro pro Jahr steigen, von 18.000 bis 25.000 Euro pro Jahr komme ein Steuersatz von 25 Prozent zum Tragen und von 25.000 bis 50.000 Euro ein Satz von 37,5 Prozent. Durch das im Familienentlastungsmodell vorgesehene Splitting könne sich eine Familie bis zu 7.000 Euro pro Jahr an Lohnsteuer ersparen. Unternehmer würden auch durch die rechtsformneutrale Besteuerung profitieren und könnten auch - so gewünscht - das Familienentlastungsmodell in Anspruch nehmen. Selbstverständlich beinhalte das freiheitliche Modell auch die Abschaffung von Bagatellsteuern sowie die automatische Anpassung der Steuerstufen an die Inflation.

Für eine echte Entlastung vor allem kleinere Einkommen reiche es allerdings nicht, den Hebel bei den Steuern anzusetzen. "Mehr als Zweidrittel der Steuerpflichtigen haben nicht mehr als 25.000 Euro Einkommen im Jahr. Um diese zu entlasten, ist auch eine Reduzierung der Sozialabgaben unbedingt erforderlich", so Fuchs.

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