1.500 Euro Mindestgrundgehalt für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung bei Wirtschaftstreuhändern realisiert

Kollektivvertragsabschluss sieht Erhöhung der Mindestgrundgehälter um 2,1 % vor

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für 27.000 Angestellte der Branche geeinigt. Die ab 1. Jänner 2015 geltende Einigung sieht eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter von 2,1 Prozent vor. Für Neueintritte ab dem 1. Jänner 2015 gilt darüber hinaus eine neue Gehaltstabelle, die ab der Beschäftigungsgruppe II und damit allen Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung ein Mindestgrundgehalt von 1.500,-Euro brutto bringt. ++++

Angestellte mit länger bestehenden Dienstverhältnissen haben mit Jahresbeginn die Möglichkeit, im Einvernehmen mit dem Dienstgeber auf die neue Gehaltstabelle umzusteigen. Dabei gilt der Grundsatz, dass das Ist-Gehalt nach dem Wechsel natürlich nicht geringer sein darf als vorher. Von der neu gestalteten Gehaltstabelle profitieren vor allem jüngere Beschäftigte, da sie früher mehr Gehalt bekommen. Die Einigung beinhaltet aber auch, dass sich das Gehalt für langjährige Angestellte nicht verschlechtern darf.

"Durch diesen Abschluss können wir für alle Angestellten bei Wirtschaftstreuhändern mit abgeschlossener Berufsausbildung die 1.500,- brutto Euro Mindestgrundgehalt und damit eine zentrale Forderung der GPA-djp realisieren", zeigt sich Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), erfreut.

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