• 12.01.2015, 14:45:15
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  • OTS0129 OTW0129

1.500 Euro Mindestgrundgehalt für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung bei Wirtschaftstreuhändern realisiert

Kollektivvertragsabschluss sieht Erhöhung der Mindestgrundgehälter um 2,1 % vor

Utl.: Kollektivvertragsabschluss sieht Erhöhung der
Mindestgrundgehälter um 2,1 % vor =

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Kammer der
Wirtschaftstreuhänder haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für
27.000 Angestellte der Branche geeinigt. Die ab 1. Jänner 2015
geltende Einigung sieht eine Erhöhung der kollektivvertraglichen
Mindestgrundgehälter von 2,1 Prozent vor. Für Neueintritte ab dem 1.
Jänner 2015 gilt darüber hinaus eine neue Gehaltstabelle, die ab der
Beschäftigungsgruppe II und damit allen Beschäftigten mit
abgeschlossener Berufsausbildung ein Mindestgrundgehalt von 1.500,-
Euro brutto bringt. ++++

Angestellte mit länger bestehenden Dienstverhältnissen haben mit
Jahresbeginn die Möglichkeit, im Einvernehmen mit dem Dienstgeber auf
die neue Gehaltstabelle umzusteigen. Dabei gilt der Grundsatz, dass
das Ist-Gehalt nach dem Wechsel natürlich nicht geringer sein darf
als vorher. Von der neu gestalteten Gehaltstabelle profitieren vor
allem jüngere Beschäftigte, da sie früher mehr Gehalt bekommen. Die
Einigung beinhaltet aber auch, dass sich das Gehalt für langjährige
Angestellte nicht verschlechtern darf.

"Durch diesen Abschluss können wir für alle Angestellten bei
Wirtschaftstreuhändern mit abgeschlossener Berufsausbildung die
1.500,- brutto Euro Mindestgrundgehalt und damit eine zentrale
Forderung der GPA-djp realisieren", zeigt sich Karl Proyer, stv.
Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp), erfreut.

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