Budgetberatung fordert nationale Strategie zur Finanzbildung

Hell haben im Advent die Reklamen in den Einkaufsstraßen geleuchtet – und damit den Blick vieler Menschen getrübt. 2015 muss das Budget wieder ausgeglichen werden.

Wien (OTS) - Zu Weihnachten haben auch jene zu teureren Geschenken gegriffen, deren Budget das nicht erlaubt. Solche vermeintlichen Kleinigkeiten können eine bereits angespannte finanzielle Situation endgültig zum Kippen bringen.

Schuldenberatung kann im Nachhinein helfen - vergleichbar mit einem Notarztteam. Ziel sollte jedoch sein, die Menschen bereits zu finanziell vorausschauendem Handeln zu bewegen. Dafür haben die Schuldenberatungen heuer österreichweit das Projekt Budgetberatung ins Leben gerufen und fordern für 2015 nationale Strategien zur Finanzbildung.

Für ein ausgeglichenes Haushaltsbudget

Ein ausgeglichenes Haushaltsbudget ist das Um und Auf in persönlich finanziell angespannten Zeiten, um nicht in Überschuldung zu geraten. Wer etwa nach den Feiertagen merkt, dass zu viel ausgegeben wurde und die finanzielle Situation immer enger wird, findet Unterstützung bei der Schulden- und Budgetberatung. Hier kann man sich anonym Informationen und Hilfestellungen holen und sich für einen kostenlosen Beratungstermin anmelden.

Budgetberatung wurde als gemeinsames Produkt der staatlich anerkannten Schuldenberatungen entwickelt und einheitlich für das gesamte Bundesgebiet konzipiert. Hans W. Grohs, Geschäftsführer der ASB Schuldnerberatungen GmbH: "Budgetberatung ist aber (noch) kein Selbstläufer. Sie ist eine junge Initiative, die nicht zuletzt aus diesem Grund besonderer Aufmerksamkeit sowie ausreichender Mittel und Zeit bedarf."

Die Forderungen nach Verankerung von Wirtschaftsbildung im geregelten Schulunterricht und weiteren Aktivitäten mehren sich. "Dennoch fehlt eine österreichweit koordinierte Gesamtstrategie für Wirtschafts- und Finanzbildung", kritisiert Grohs.

Was ist Budgetberatung?

Budgetberatung ist ein Service der Schuldenberatungen, das einen Beitrag zur Schuldenprävention leistet und in den meisten Bundesländern angeboten wird. Sie richtet sich an Menschen, die (noch) nicht überschuldet sind, die aber Monat für Monat schwer mit ihrem Geld auskommen, deren Haushaltsausgaben steigen oder deren Haushaltseinkommen sich verringert. Gründe dafür sind etwa Arbeitslosigkeit, Pensionierung, Scheidung, Karenz oder Selbstständigkeit.

Ein Überblick darüber, was Budgetberatung kann und ist, findet sich in einer Broschüre sowie in einem kurzen Video, beides auf der Website www.budgetberatung.at. Vertiefende Informationen und Interviews aus der Praxis liefert zudem die aktuelle Ausgabe der asb-Fachpublikation "das budget", die ganz im Zeichen der Budgetberatung steht. Ein Überblick über den Inhalt sowie Bestellmöglichkeit finden sich unter www.schuldenberatung.at/fachpublikum/dasbudget.

Hintergrundmaterial und Downloads auf:

www.schuldenberatung.at
www.budgetberatung.at

Kontakt zu den GeschäftsführerInnen der Schuldenberatungen in den Bundesländern:

Schuldnerberatung Wien
Tel. 01 33 08 735 - DSA Alexander A. Maly
Schuldnerberatung Niederösterreich
Tel. 02742 35 54 20 - ADir. Michael Lackenberger
Schuldnerberatung Oberösterreich
Tel. 0732 77 55 11 - Mag. Thomas Berghuber
SCHULDNERHILFE OÖ
Tel. 0732 77 77 34 - Mag. (FH) Ferdinand Herndler
Schuldenberatung Salzburg
Tel. 0662 879901, 0676/507 52 00 - Mag. Peter T. Niederreiter Schuldenberatung Tirol
Tel. 0512 57 76 49 - Mag. Thomas Pachl
ifs Schuldenberatung Vorarlberg
Tel. 051755 580 - DSA Peter Kopf
Schuldnerberatung Steiermark
Tel. 0316 37 25 07 - Mag. Christof Lösch
Schuldnerberatung Kärnten
Tel. 0463 51 56 39 - Mag. Karl Kleindl
Schuldenberatung Burgenland
Tel. 02682 600 215-0 - Mag.a Gabriela Perusich

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Hans W. Grohs (Geschäftsführer)
Mobil 0699-102 133 15, E. hans.grohs@asb-gmbh.at

Mag. Daniel Auer (Öffentlichkeitsarbeit)
T. 01-96 10 213, E. daniel.auer@asb-gmbh.at

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