- 22.12.2014, 13:33:30
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EUREGIO: Erste Projekte werden umgesetzt
LH Kaiser: Veneto, Fraul-Julisch-Venetien und Kärnten beschlossen heute in Triest Kooperationen bei Katastrophenschutz und Gesundheit - Weitere Projekte folgen
Utl.: LH Kaiser: Veneto, Fraul-Julisch-Venetien und Kärnten
beschlossen heute in Triest Kooperationen bei
Katastrophenschutz und Gesundheit - Weitere Projekte folgen =
Klagenfurt (OTS/LPD) - Zwei zukunftsweisende Abkommen wurden heute,
Montag, in Triest von den EUREGIO-Partnern, Präsident Luca Zaia,
Veneto, Debora Serracchhiani, Friaul-Julisch Venetien und
Landeshauptmann Peter Kaiser bei der dritten Versammlung
unterzeichnet. In Zukunft gibt es eine enge Zusammenarbeit in den
Bereichen Katastrophenschutz und Gesundheit.
"Ich freue mich über die Umsetzung der ersten, auch für die Menschen
in unseren Regionen sichtbaren Projekte. Weitere werden folgen, wie
etwa ein gemeinsamer Kulturpass, der die Theater von Laibach, Triest,
Venedig und Klagenfurt in Zukunft vernetzen soll", erklärte Kaiser.
Zudem sprach der Landeshauptmann mögliche Projekte bei Schüler- und
Lehrlingsaustausch an. Gemeinsam mit Serracchiani plädierte Kaiser
für die Wichtigkeit einer Geschäftsordnung für den technischen
Beirat, der für die Umsetzung von trilateralen Vorhaben unabdingbar
ist.
Zaia, der auch Euregio-Präsident ist, zeigte die Wichtigkeit einer
innovativen Organisationsentwicklung auf. Zaia bedankte sich für die
umsichtige Arbeit von Landesamtsdirektor Dieter Platzer in dessen
Funktion als Direktor der EUREGIO.
Im Bereich des Katastrophenschutzes gibt es bereits seit 2006 eine
enge Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Friaul-Julisch-Venetien. Im
Sommer 2013 gab es bereits eine sehr gute Zusammenarbeit bei den
Löscharbeiten bei den Waldbränden auf der Montasio-Alm zwischen
Kärnten und Friaul.
"Im Jänner 2015 gibt es erste Gespräche in der
Katastrophenschutzzentrale im Veneto, sodass wir auch die Arbeit da
kennenlernen. Im April planen wir den ersten trilateralen Workshop.
Im Herbst könnte es bereits einreichbare Projekte geben", erklärte
Kärntens Katastrophenschutzbeauftragter Egon Rauter bei der
Versammlung. Kaiser sprach in dem Zusammenhang von einer
Sicherheitsregion im Herzen Europas.
Im Bereich der Gesundheit werden Vergleiche der Gesundheitssysteme
angestellt, um Prioritäten zu setzen sowie Verbesserungen und
Synergien für die Regionen ausloten zu können. In weiterer Folge ist
es angedacht die Zusammenarbeit bei Innovation und Forschung voran zu
treiben. Gemeinsame Strategien könnten auch in der
Gesundheitsförderung ausgelotet werden. Die Qualität soll gesteigert
und der Informationsaustausch forciert werden.
Vor allem im Tourismus und in der Kultur gibt es bereits viele Ideen
zur Vernetzung. So soll der Radtourismus im Zusammenhang mit
Gastronomie und der Natur unter Berücksichtigung der Beherbergung in
kleinen Betrieben und des öffentlichen Verkehrs vorangetrieben
werden.
Es wurde auch die neue Homepage der Euregio vorgestellt:
www.euregio-senzaconfini.eu.
(Schluss)
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