• 22.12.2014, 10:30:53
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Wiener Städtische Umfrage ergibt: Jedes 10. Klein-/Mittelunternehmen in Österreich nicht versichert

Wien (OTS) - Österreichs Unternehmen verfügen über durchschnittlich
2,9 Versicherungen - Existenzbedrohung Berufsunfähigkeit, Feuer,
Betriebsunterbrechung - große Informationsdefizite bei betrieblicher
Altersvorsorge

Jedes 10. Unternehmen in Österreich ist überhaupt nicht versichert.
Signifikante Unterschiede zeigen sich hier zwischen
Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Klein- und Mittelbetrieben (KMU).
20 Prozent der EPU verfügen über keine Versicherungen, bei den KMU
sind es fünf Prozent. KMU empfinden grundsätzlich Versicherungen
signifikant häufiger als unverzichtbar als EPU. Die einzige Ausnahme
stellt erwartungsgemäß der Schutz vor den Folgen einer
Berufsunfähigkeit dar, hier zeigt sich das gegenteilige Bild.
Gleicher Meinung sind Personen aus KMU und EPU, wenn es um
Haftpflichtschäden geht.

Durchschnittlich haben Österreichs Unternehmen 2,9 Versicherungen.
EPU sind mit durchschnittlich zwei Versicherungen weniger umfangreich
geschützt als KMU mit 3,4 Versicherungen im Schnitt.

Das ergaben 500 Interviews, die im Auftrag der Wiener Städtischen zum
Thema "Betriebssicherheit" mit Geschäftsführern, Managern und
Verantwortlichen für Betriebssicherheit durchgeführt wurden.

"In einer stark vernetzten und globalisierten Wirtschaftswelt ist die
unternehmerische Tätigkeit mit immer mehr Unsicherheiten verbunden",
erläutert Wiener Städtische Vertriebsvorstand Dr. Ralph Müller.
"Unternehmen sind ständig Risken ausgesetzt, die nicht nur den
Geschäftserfolg reduzieren oder zunichte machen können, im
schlimmsten Fall bedrohen sie sogar die Existenz."

Existenzbedrohung und unverzichtbare Absicherung

Das Risiko Berufsunfähigkeit stellt für 60 Prozent der Befragten eine
Existenzbedrohung dar. Wenig überraschend: EPU empfinden
Berufsunfähigkeit signifikant häufiger als Bedrohung als KMU -
nämlich 83 zu 50 Prozent.

46 Prozent der Befragten schätzen das Risiko Feuer, 41 Prozent das
Risiko einer Betriebsunterbrechung als existenzbedrohend ein.

Die am häufigsten abgeschlossene Versicherung in österreichischen
Unternehmen ist jene gegen Haftpflichtschäden, 77 Prozent verfügen
über eine solche. Zwei Drittel sind gegen Feuer versichert, weitere
57 Prozent gegen Einbruchdiebstahl, ein knappes Drittel gegen
Betriebsunterbrechung.

Qualität vor Preis

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl einer Betriebsversicherung
sind Produktqualität und Produktumfang, 50 Prozent vergeben hier den
Rangplatz 1. Für 28 Prozent ist der Preis das Wichtigste, nur für gut
ein Fünftel die Beratung.

Betriebliche Altersvorsorge

Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe bietet keine betriebliche
Altersvorsorge an, bei 15 Prozent ist sie in Planung.

In 34 Prozent der befragten Unternehmen wird eine Form der
betrieblichen Altersvorsorge angeboten (v. a. Pensionskasse und
Zukunftsvorsorge nach § 3).

Die Gründe warum aktuell keine betriebliche Altersvorsorge angeboten
wird: 48 Prozent fühlen sich nicht ausreichend informiert, 23 Prozent
empfinden sie als zu teuer, 17 Prozent halten sie für überflüssig.

BAV bevorzugt

58 Prozent sind der Meinung, dass die MitarbeiterInnen des eigenen
Unternehmens eine betriebliche Altersvorsorge einer Gehaltserhöhung
vorziehen würden. Personen, in deren Unternehmen eine betriebliche
Altersvorsorge bereits angeboten wird, sind deutlich häufiger dieser
Meinung als Personen aus Unternehmen, in denen es dieses Angebot
nicht gibt (70 Prozent versus 52 Prozent).

"Das staatliche Pensionssystem steht in der derzeitigen Ausgestaltung
aufgrund der demografischen Entwicklungen vor großen
Herausforderungen", erläutert Müller. "Eine große Entlastung könnte
die sogenannte 2. Säule, die betriebliche Pensionsvorsorge, bringen.
Aber: Österreich liegt noch weit hinter dem EU-Schnitt. Fazit: Großer
Aufholbedarf ist gegeben, Aufklärung ist notwendig."

Die bekannteste Form der betrieblichen Altersvorsorge ist die
Pensionskasse, 78 Prozent kennen diese zumindest dem Namen nach. Mit
einem Drittel deutlich dahinter liegt auf Platz 2 die Pensionszusage.
Wenig überraschend: Befragte aus EPU kennen weit weniger Formen der
betrieblichen Altersvorsorge, 23 Prozent sogar gar kein
Altersvorsorge-Modell.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist in
Österreich mit neun Landesdirektionen, 140 Geschäftsstellen und rund
3.500 MitarbeiterInnen präsent. In Österreich werden aktuell mehr als
1,3 Mio. KundInnen betreut. Weiters verfügt das Unternehmen über
Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE
Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für
sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als
auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft
des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.

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