• 19.12.2014, 19:33:07
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Neues Volksblatt: "Das Beste" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 20. Dezember 2014

Utl.: Ausgabe vom 20. Dezember 2014 =

Linz (OTS) - Immerhin: Dass alle Beteiligten vorübergehend mit dem
leben können, was gestern bei der Sitzung der
Bundes-Reifeprüfungskommission in Sachen Zentralmatura
beziehungsweise Vorbereitungszeit ausgeschnapst wurde, ist ein
kleiner Lichtblick. Zumindest könnte dadurch ein bisschen etwas von
der Aufgeregtheit abebben, die das Thema Zentralmatura seit Jahr und
Tag begleitet. Die bisherige Geschichte dieses Unterfangens lehrt
aber auch, dass es noch ein holpriger Weg wird, ehe der erste
Zentralmaturajahrgang die Reifeprüfung erfolgreich absolviert hat.
Ganz nach dem Motto "Aller Anfang ist schwer".
Eines muss man übrigens SPÖ-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek zugute
halten: Sie hat zwar in ihrer noch kurzen Amtszeit als
Schulverantwortliche selbst auch schon recht unglücklich agiert, aber
sie hat natürlich auch recht beträchtliche Baustellen von ihrer
Vorgängerin Claudia Schmied geerbt. In deren Verantwortung fällt die
Klimaverschlechterung im Schulbereich insgesamt, und auch die
Missstände rund um das Bifie haben eine Vorgeschichte.
Unumgänglich ist jedenfalls eine schonungslose Evaluierung des
Projektes Zentralmatura, denn auf Dauer kann es nicht das Ziel sein,
aus einer verworrenen Situation das Bestmögliche zu machen - sondern
es braucht bestmögliche Bedingungen für unsere Schüler und Lehrer, um
das Beste aus der Sache machen zu können.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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