• 18.12.2014, 10:32:41
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Angehende Gesundheits- und PflegemanagerInnen der FH Kärnten starten Bewegungskampagne für Menschen mit Demenz

Spittal an der Drau (OTS) - Die Studiengänge Gesundheits- und
Pflegemanagement der Fachhochschule Kärnten haben sich einer
anwendungsorientierten, praxisnahen Ausbildung verschrieben. Ganz in
diesem Sinne entwickelten drittsemestrige Bachelorstudierende im
laufenden Wintersemester eine Kampagne, die auf die Bedeutsamkeit von
Bewegung für Menschen mit Demenz hinweist. Im Zuge der
Lehrveranstaltung "Anwendungsprojekt Gesundheitsförderung" widmeten
sich die Studierenden unter Leitung von Fachhochschulprofessorin Eva
Mir dem Themenkomplex Bewegungsförderung und Demenz.

Ausgangspunkt war die wissenschaftlich belegte Tatsache, dass sich
ein bewegtes Leben förderlich auf die Erkrankung Demenz auswirkt.
"Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass Bewegung bei Menschen mit
Demenz nicht nur körperliche Aspekte wie etwa Bewegungsfähigkeit,
Muskelkraft, Gleichgewicht oder Stabilität beim Stehen fördert,
sondern sich auch positiv auf kognitive Fähigkeiten auswirkt,"
erklärt Eva Mir. Dadurch kann das Fortschreiten demenzieller
Erkrankungen mittels Bewegung verlangsamt werden. Diese Argumente
gilt es aber an Betroffene, Angehörige und Personen des
Gesundheitswesens zu vermitteln. Genau an dieser Stelle setzt die
Kampagne "Demenz.Bewegt.Leben" an.

Die Studierenden erstellten zahlreiche Aufklärungs- und
Sensibilisierungsmaterialien: Ein Plakat und Postkarten, die
unterschiedliche Bewegungsarten darstellen, ein Informationsblatt für
Angehörige zum Thema Bewegungsförderung bei Menschen mit Demenz sowie
ein Video, das auch einen Beitrag zur Entstigmatisierung der
Betroffenen leisten soll, sind das Ergebnis der engagierten und
kreativen Arbeit. "Das Projekt hat bei mir großes Interesse für das
Thema Bewegungsförderung bei Demenz geweckt. Als angehende
Gesundheits- und Pflegemanagerin sehe ich es zukünftig als bedeutsame
Aufgabe, sich in diesem Bereich zu engagieren und weitere
gesundheitsförderliche Initiativen zu starten", meint Marina Hedenik
in Vertretung für das studentische EntwicklerInnen-Team.

Ganz in diesem Sinne werden in den nächsten Jahren weitere
ambitionierte Projekte der Gesundheitsförderung aus studentischer
Hand folgen. So liefern die Studiengänge Gesundheits- und
Pflegemanagement der FH Kärnten bedeutsame Impulse für die
Gesundheitsförderung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und bieten
den Studierenden die Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen in der
Gesundheitskommunikation zu sammeln.

Stimmen der Studierenden zur Bewegungskampagne
Demenz.Bewegt.Leben

"Mithilfe unserer Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaterialien
wollen wir Menschen mit Demenz, deren Angehörige und Pflegende dazu
auffordern, Bewegungsförderung bei Demenz zu betreiben." (Petra
Zwerger)

"Die Bedeutsamkeit von Bewegung bei Demenz soll von allen
involvierten Personengruppen wahrgenommen werden - von den Menschen
mit Demenz, deren Angehörigen sowie von im Gesundheitswesen Tätigen."
(Julia Trost)

"Durch unser Projekt Demenz.Bewegt.Leben soll Bewegungsförderung für
Menschen mit Demenz in den Vordergrund gebracht werden."(Samanta
Kumb)

"Unser Projekt Demenz.Bewegt.Leben ist eine große Chance, um
Betroffenen und deren Angehörigen das Thema Bewegungsförderung näher
zu bringen."(Anna Griesser)

"Mir liegt es sehr am Herzen, durch die Bewegungskampagne
Demenz.Bewegt.Leben die negativen Sichtweisen der Bevölkerung zum
Thema Demenz aufzulösen und die Erkrankung in ein positiveres Licht
zu rücken." (Cornelia Jank)

"Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass wir mit unserer Kampagne
möglichst viele Menschen erreichen und diese zum "richtigen" Handeln
animieren. Dies betrifft sowohl die Menschen mit Demenz als auch
deren Umfeld." (Anna-Theresa Mark)

"Ich als Studentin wünsche mir, dass unsere Bewegungskampagne
möglichst viele Menschen erreicht und für lange Zeit in deren Köpfen
bleibt." (Melissa Gruber)

"Für mich ist das Projekt eine sehr große Herausforderung, aus der
ich sehr viel für meine berufliche Karriere lernen kann bzw. darf.
Mein Wunsch ist es, dass wir mit diesem Projekt einen Durchbruch
schaffen." (Ema Mijic)

"Ich persönlich kann sehr viel aus diesem Projekt lernen. Ich hoffe,
dass die Kampagne ihren Beitrag zur Sensibilisierung für das Thema
Bewegungsförderung bei Demenz und zur Entstigmatisierung von Menschen
mit Demenz leisten wird." (Carina Frey)

"Durch das Projekt wurde nicht nur ein aktuelles Thema aufgegriffen,
es wurde für uns beteiligte Studierende Raum geschaffen für die
Arbeit an unseren sozialen Kompetenzen und an unserer Kreativität."
(Marina Pesserer)

"Durch das Projekt konnte ich viel über die Bedeutung von
Bewegungsförderung bei Demenz lernen und wesentliche Erfahrungen für
mein späteres Berufsleben sammeln." (Leonie Peißl)

"Erst durch das Projekt und die damit verbundene intensive Arbeit
wurde mir bewusst, welche Benefits Bewegungsförderung bei Demenz mit
sich bringt." (Marissa Herrenhof)

"Das Projekt ist für mich eine einzigartige Möglichkeit,
Theoriewissen weitgehend selbstverantwortlich in die Praxis
umzusetzen, wodurch ich wertvolle Erfahrungen für meine berufliche
Zukunft sammeln kann." (Nadine Breunig)

"Für das Projekt galt es, bisher erworbenes Wissen quer durch alle
Studienfächer zu verbinden und zu nutzen, um einen Beitrag zur Praxis
der Gesundheitsförderung zu leisten." (Peter Mautz)

"Das Projekt hat bei mir großes Interesse für das Thema
Bewegungsförderung bei Demenz geweckt. Als angehende Gesundheits- und
Pflegemanagerin sehe ich es zukünftig als bedeutsame Aufgabe, sich in
diesem Bereich zu engagieren und weitere gesundheitsförderliche
Initiativen zu starten." (Marina Hedenik)

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