• 17.12.2014, 15:18:25
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ÖIAG: ÖBB-Konzernbetriebsrat will Bundeskanzler Faymann beim Wort nehmen

Politik muss ihre Einflussmöglichkeiten nutzen, um Arbeitsplatzvernichtung, Verschleuderung von Volksvermögen und Postenschacher einzustellen

Utl.: Politik muss ihre Einflussmöglichkeiten nutzen, um
Arbeitsplatzvernichtung, Verschleuderung von Volksvermögen und
Postenschacher einzustellen =

Wien (OTS) - "Beim Wort nehmen" will
ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit Bundeskanzler
Werner Faymann bezüglich einer gestern nach dem Ministerrat im
Zusammenhang mit der Neuausrichtung der ÖIAG getätigten Aussage, die
Industriepolitik in Österreich sei "auch davon bestimmt, wie wir mit
unseren Einflussmöglichkeiten umgehen". Entsprechend der Worte des
Bundeskanzlers, solle die Regierung bezüglich der österreichischen
Industrie- und Infrastrukturbeteiligungen endlich wieder
Verantwortung übernehmen und diese für den Steuerzahler deutlich
kostengünstiger in den Ministerien konzentrieren, fordert
Hebenstreit.++++

Denn die ÖAIG koste die SteuerzahlerInnen mit 2,6 Millionen Euro
alleine an jährlichem Aufwand für die Gehälter bereits jetzt mehr als
eine halbe Bundesregierung, so Hebenstreit. Die Kosten für
Bundeskanzler, Vizekanzler samt FachministerInnen und
StaatssekretärInnen beliefen sich auf 4,1 Millionen Euro.

Wenn die Politik bezüglich ÖIAG, das hieße bei Privatsierungen,
Arbeitsplätzen und Steuergeld, mit ihren Einflussmöglichkeiten
verantwortungsvoll umgehen wolle, dann dürfe sie sich in Zukunft
nicht hinter einem künstlich aufgeblähten Verwaltungsapparat in einem
neuen und doppelt so großen ÖIAG-Schreckensgespenst verstecken. "Denn
der Schrecken dieses Milliardengrabs sitzt noch im Nacken. Der Kopf
darf jetzt nicht in den Sand gesteckt werden: Das Jonglieren mit
Milliarden, die den SteuerzahlerInnen gehören, sowie teurer
Postenschacher im Managementbereich muss aktiv abgedreht werden. Dies
würde die Glaubwürdigkeit der Politik nur stärken", bekräftigt
Hebenstreit.

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