• 16.12.2014, 11:19:55
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Let's celebrate - Dreidel, Latkes und Sufganiot

Israelitische Kultusgemeinde Wien feiert Chanukkah am Judenplatz

Utl.: Israelitische Kultusgemeinde Wien feiert Chanukkah am
Judenplatz =

Wien (OTS) - Nach einigen Jahren Unterbrechung veranstaltet
IKG.KULTUR auf dem Wiener Judenplatz wieder einen Chanukkah-Markt.
Ziel ist es, dieses schöne jüdische Lichterfest, das - wie
Weihnachten - in den Dezember fällt, allen WienerInnen nahezubringen.

Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg wird um 18.00 Uhr auf dem großen
Chanukkahleuchter der IKG die dritte Chanukkah-Kerze anzünden und so
allen BesucherInnen die Traditionen des Chanukkah-Festes näher
bringen.

Das aus München kommende Trio "Mame Loshn" (jiddisch für
Muttersprache) wird mit Klarinette, Knopfakkordeon und Euphonium für
gute Stimmung sorgen - Leonid Khenkin ist ein Meister des Klezmer und
ein brillanter Klarinettist.

Frische Kartoffelpuffer, Krapfen, Kekse, Punsch und Tee bilden den
kulinarischen Teil des Marktes; Marktstände mit Schmuck und Kunst,
ein Büchermarkt sowie ein Kinderzelt sorgen für netten Zeitvertreib.

Let's celebrate Chanukkah
Donnerstag, 18. Dezember 2014
von 16 - 21 Uhr am Judenplatz

Wir laden die Medien herzlich ein, an den Feierlichkeiten Teil zu
nehmen und freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Über
Ankündigung und Berichterstattung würden wir uns freuen.

Hintergrundinformation - Im Jahre 167 v. Chr. gelang es einer Gruppe
jüdischer Widerstandskämpfer im heutigen Israel, die damals dort
herrschenden griechischen Besatzer zu vertreiben. Diese hatten den
Tempel in Jerusalem entweiht, indem sie dort ihre Götterstatuen
aufstellten und unreine Tiere opferten. Außerdem verboten sie den
Juden, Torah zu lernen, Schabbat zu halten und ihre Söhne zu
beschneiden. Der Aufstand dauerte mehrere Jahre und wurde von fünf
Brüdern angeführt, die sich den Beinamen Makabim, die Makkabäer,
gaben. Zur Erinnerung an die Vertreibung der Griechen aus Jerusalem
und die Wiedereinweihung des Tempels wird Chanukkah acht Tage lang
gefeiert. Das Wort Chanukkah heißt deshalb auch soviel wie
"Neueinweihung".

Eine Legende erzählt, dass nach der Befreiung im Tempel noch ein
versiegelter Krug heiligen Öls gefunden wurde, mit dem man den großen
siebenarmigen Leuchter (Menorah) entzündete. Obwohl die Ölmenge
eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte, brannte die Menorah acht
Tage lang. Zu Chanukkah wird daher auf einem achtarmigen Leuchter,
der Chanukkiah, an jedem Tag des Chanukkahfestes eine Kerze mehr
angezündet, bis am achten Tag alle acht Chanukkah-Kerzen brennen.

Da Öl beim Chanukkah-Wunder eine so große Rolle spielte, ist es
üblich, Speisen zu servieren, die in Öl zube-reitet wurden. Zu den
beliebtesten Chanukkah-Gerichten gehören Latkes (Kartoffelpuffer) und
Sufganiot (Krapfen).

Der Dreidel ist ein Kreisel (hebr. Sewiwon) mit vier Seiten. Jede
Seite zeigt einen anderen hebräischen Buchstaben: Nun (man gewinnt
nichts), Gimmel (man gewinnt alles), Hej (man gewinnt die Hälfte der
Kasse), Schin (man muss etwas in die Kasse legen).

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IKG

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