Let's celebrate - Dreidel, Latkes und Sufganiot

Israelitische Kultusgemeinde Wien feiert Chanukkah am Judenplatz

Wien (OTS) - Nach einigen Jahren Unterbrechung veranstaltet IKG.KULTUR auf dem Wiener Judenplatz wieder einen Chanukkah-Markt. Ziel ist es, dieses schöne jüdische Lichterfest, das - wie Weihnachten - in den Dezember fällt, allen WienerInnen nahezubringen.

Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg wird um 18.00 Uhr auf dem großen Chanukkahleuchter der IKG die dritte Chanukkah-Kerze anzünden und so allen BesucherInnen die Traditionen des Chanukkah-Festes näher bringen.

Das aus München kommende Trio "Mame Loshn" (jiddisch für Muttersprache) wird mit Klarinette, Knopfakkordeon und Euphonium für gute Stimmung sorgen - Leonid Khenkin ist ein Meister des Klezmer und ein brillanter Klarinettist.

Frische Kartoffelpuffer, Krapfen, Kekse, Punsch und Tee bilden den kulinarischen Teil des Marktes; Marktstände mit Schmuck und Kunst, ein Büchermarkt sowie ein Kinderzelt sorgen für netten Zeitvertreib.

Let's celebrate Chanukkah
Donnerstag, 18. Dezember 2014
von 16 - 21 Uhr am Judenplatz

Wir laden die Medien herzlich ein, an den Feierlichkeiten Teil zu nehmen und freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Über Ankündigung und Berichterstattung würden wir uns freuen.

Hintergrundinformation - Im Jahre 167 v. Chr. gelang es einer Gruppe jüdischer Widerstandskämpfer im heutigen Israel, die damals dort herrschenden griechischen Besatzer zu vertreiben. Diese hatten den Tempel in Jerusalem entweiht, indem sie dort ihre Götterstatuen aufstellten und unreine Tiere opferten. Außerdem verboten sie den Juden, Torah zu lernen, Schabbat zu halten und ihre Söhne zu beschneiden. Der Aufstand dauerte mehrere Jahre und wurde von fünf Brüdern angeführt, die sich den Beinamen Makabim, die Makkabäer, gaben. Zur Erinnerung an die Vertreibung der Griechen aus Jerusalem und die Wiedereinweihung des Tempels wird Chanukkah acht Tage lang gefeiert. Das Wort Chanukkah heißt deshalb auch soviel wie "Neueinweihung".

Eine Legende erzählt, dass nach der Befreiung im Tempel noch ein versiegelter Krug heiligen Öls gefunden wurde, mit dem man den großen siebenarmigen Leuchter (Menorah) entzündete. Obwohl die Ölmenge eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte, brannte die Menorah acht Tage lang. Zu Chanukkah wird daher auf einem achtarmigen Leuchter, der Chanukkiah, an jedem Tag des Chanukkahfestes eine Kerze mehr angezündet, bis am achten Tag alle acht Chanukkah-Kerzen brennen.

Da Öl beim Chanukkah-Wunder eine so große Rolle spielte, ist es üblich, Speisen zu servieren, die in Öl zube-reitet wurden. Zu den beliebtesten Chanukkah-Gerichten gehören Latkes (Kartoffelpuffer) und Sufganiot (Krapfen).

Der Dreidel ist ein Kreisel (hebr. Sewiwon) mit vier Seiten. Jede Seite zeigt einen anderen hebräischen Buchstaben: Nun (man gewinnt nichts), Gimmel (man gewinnt alles), Hej (man gewinnt die Hälfte der Kasse), Schin (man muss etwas in die Kasse legen).

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Sonia Feiger
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