Regierungsjubiläum: Bundesjugendvertretung erfreut über Vorteilscard-Einigung für Zivildiener

Ein Jahr nach Regierungsantritt sind weitere Schritte zur Verbesserung der Situation junger Menschen gefordert!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich erfreut, dass die Vorteilscard für Zivildiener für das nächste Jahr gesichert ist: "Nach den großen Verunsicherungen für die Betroffenen war es höchst an der Zeit, dass sich das Innenministerium und die ÖBB über die Aufrechterhaltung der Vorteilscard für Zivildiener geeinigt haben. Alles andere hätte die Ungleichbehandlung von Zivil- gegenüber Präsenzdienern nur weiter verschärft", betont BJV-Vorsitzender David Neuber.

Die BJV fordert die Bundesregierung ein Jahr nach Amtsantritt auf, die Anliegen von Zivildienern auf ihre Agenda zu setzen: "Nachdem der Stellenwert des Zivildienstes nach der letzten Volksbefragung von allen Seiten betont worden ist, ist es unverständlich, dass die Bundesregierung den Zivildienern im Regierungsprogramm kein Wort widmet", kritisiert Neuber und betont: "Junge Menschen, die mehrere Monate in den Dienst der Gesellschaft stellen müssen und wertvolle Arbeit im Sozialbereich verrichten, brauchen Anerkennung, die sich nicht nur in Worten sondern auch Taten zeigt. Die Politik kann jetzt beweisen, wieviel ihnen der Zivildienst tatsächlich wert ist!"

Für die BJV ist es beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum das Engagement von Zivildienern nicht denselben Stellenwert hat wie der Präsenzdienst. "Wir fordern, dass die Dauer von beiden Diensten und die finanzielle Entschädigung angeglichen werden", so Neuber. Außerdem müssen eine bundes- und landesweite Zivildienstvertretung eingerichtet und die Arbeitsmarktneutralität sichergestellt werden. "Der Zivildienst darf keinesfalls als Arbeitsplatzersatz missbraucht werden", so Neuber.

Die vollständige BJV-Analyse des Regierungsprogrammes aus Jugendsicht ist online abrufbar:
http://www.bjv.at/activities/regierungsprogramm/

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