- 15.12.2014, 09:10:55
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- OTS0019 OTW0019
Zementindustrie zu Verbrennung von Abfall - BILD

Wien (OTS) - "Für uns gelten dieselben Standards wie für
Müllverbrennungsanlagen", sagt DI Felix Friembichler, Geschäftsführer
der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie. Die Verbrennung
von Abfällen ist in Österreich einheitlich im Weg der
Abfallverbrennungs-verordnung des Umweltministeriums geregelt. Diese
Verordnung gilt sowohl für reine Müllverbrennungsanlagen als auch für
Zementwerke und ist eines der strengsten und modernsten Regelwerke in
der EU. Dabei werden für Schwermetalle und Dioxine dieselben strengen
Emissionsgrenzwerte und Messvorschriften sowohl für
Müllverbrennungsanlagen als auch für Zementwerke vorgesehen.
Im Unterschied zu reinen Müllverbrennungsanlagen haben Zementwerke
zusätzliche Kontrollen der im Werk zur Verbrennung eingesetzten
Abfälle durchzuführen und korrespondierende Dokumentations- und
Berichtspflichten. "Selbstverständlich können die derzeit geltenden
Kontrollmechanismen auch noch verbessert werden. Der in die
Diskussion eingebrachte Vorschlag einer Vereinheitlichung des
Anlagenrechts, also der Rechtsvorschriften, die der Genehmigung von
Betriebsanlagen zu Grunde gelegt werden, ist dabei jedenfalls wert zu
verfolgen", meint Friembichler.
"Das tauglichste Instrument verbesserter Kontrollen wäre aber", so
Friembichler, "eine bessere personelle Ausstattung der zuständigen
Landesbehörden - also der verantwortlichen Rechtsabteilungen und
Sachverständigenapparate. Ergänzend dazu werden wir Gespräche mit dem
Umweltressort zur Festlegung verbesserter Kontrollmaßnahmen suchen."
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