- 12.12.2014, 14:10:30
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Karlsböck/Schierhuber: Für FPÖ und RFS sind 615 Millionen Euro beschämend und weit von der versprochenen Uni-Milliarde entfernt
Karlsböck und Schierhuber beharren auf EU-Ausgleichszahlungen für ausländische Studierende
Utl.: Karlsböck und Schierhuber beharren auf EU-Ausgleichszahlungen
für ausländische Studierende =
Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses und
freiheitliche Wissenschaftssprecher, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck,
und der Vorsitzende des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS),
Alexander Schierhuber, beharren angesichts des heute vom
Wissenschaftsminister bekanntgegebenen Uni-Budgets von 615 Millionen
Euro auf ihrer Forderung nach EU-Ausgleichszahlungen für ausländische
Studierende.
Auch wenn man damit dem Mindestwunsch der Rektoren entspreche, seien
die nun budgetierten 615 Millionen Euro für die Universitäten weit
von der ursprünglich zugesagten Uni-Milliarde entfernt und beschämend
für den Standort Österreich, dessen Zukunft in Forschung und Lehre
liege, so Karlsböck und Schierhuber. "Würde die Bundesregierung auf
die freiheitlichen Vorschläge hören und mit der EU einen finanziellen
Ausgleich von 600 bis 700 Millionen Euro für den 'Überhang' an
ausländischen Studierenden in Österreich ausverhandeln, stünde die
gleiche Summe nicht nur für drei, sondern für ein einziges Jahr zur
Verfügung", betonen der freiheitliche Wissenschaftssprecher und der
RFS-Vorsitzende unisono.
Karlsböck und Schierhuber verweisen auf das Beispiel Belgiens, wo man
mit Frankreich erfolgreich bilateral über Ausgleichszahlungen für
ausländische Studierende verhandelt habe. Sie fordern den gleichen
Nachdruck von der österreichischen Bundesregierung bei Verhandlungen
über Ausgleichszahlungen mit der EU.
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