• 10.12.2014, 14:13:48
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ÖAAB: ÖVP-Steuerkonzept entlastet Mittelstand und Familien

Wien (OTS) - "Das heute von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und
Finanzminister Hans Jörg Schelling vorgestellte ÖVP-Steuerkonzept ist
ein schlüssiges, intelligentes Gesamtpaket für eine echte Entlastung
des Mittelstands und der Familien", betont ÖAAB-Bundesobfrau Johanna
Mikl-Leitner. "Im internationalen Vergleich ist Österreich ein
Hochsteuerland, unsere Abgabenquote liegt mit rund 43 Prozent
deutlich über dem OECD-Schnitt. Genau hier setzt das
ÖVP-Steuerkonzept an: Der Eingangssteuersatz sinkt auf 25 Prozent und
es gibt fünf statt bisher drei Steuerstufen, d.h. die Tarifentlastung
bringt durchschnittlich 900 Euro mehr pro Jahr für die
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und System wird insgesamt
treffsicherer. Und auch die Niedrigverdiener, die keine Steuern
zahlen, werden durch die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge
entlastet. Das ist im Vergleich zur Auszahlung der Negativsteuer eine
saubere Lösung, weil sie zum einen Kostenwahrheit bringt und zum
anderen eine sofortige und automatische Entlastung der Betroffenen."

Ab 2016 beträgt die jährliche Gesamtentlastung fünf Milliarden Euro,
davon gehen rund 75 Prozent direkt in den Tarif, das sind 3,8
Milliarden Euro. Die weiteren 0,4 Milliarden kommen den Familien
zugute und 0,8 Milliarden der Wirtschaft.

"Für uns als ÖAAB stand neben der Entlastung durch den Tarif auch
immer die stärkere Entlastung der Familien im Zentrum. Das ist mit
dem heute vorgestellten Konzept gewährleistet: Im Schnitt profitieren
Familien durch zusätzliche 410 Euro pro Jahr, d.h. die
durchschnittliche Entlastung liegt dann pro Familie bei 2.210 Euro",
so ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger. "Zusätzlich zur Entlastung
durch die Tarifsenkung sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
zukünftig steuerlich begünstigt am Unternehmensgewinn beteiligt
werden. Derzeit fallen für Erfolgsprämien, die an Mitarbeiter
ausgezahlt werden sowohl Sozialversicherungsbeiträge als auch
Lohnsteuer an. Im Gegensatz dazu soll die Mitarbeiterbeteiligung
sozialversicherungsfrei sein und pauschal mit 25 Prozent endbesteuert
werden. Und für die Unternehmen sollen keine Lohnnebenkosten
anfallen", so Wöginger abschließend.

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