- 08.12.2014, 12:48:06
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Österreich-Dorf hat Taifun Hagupit standgehalten
Hilfswerk Austria International auf den Philippinen
Utl.: Hilfswerk Austria International auf den Philippinen =
Wien (OTS) - Der Taifun Hagupit hat auf den Philippinen zwar schwere
Verwüstungen angerichtet. Nach ersten offiziellen Angaben sind aber
weitaus weniger Opfer zu befürchten als durch den verheerenden Taifun
Haiyan vor einem Jahr, der mehr als 7.000 Menschenleben forderte und
Hunderttausende obdachlos machte.
Das derzeit in Bau befindliche Österreich-Dorf in San Remigio hat
jedenfalls den ersten Härtetest bestanden: "Unsere Häuser haben Wind
und Regen standgehalten. Es gibt keine nennenswerten Schäden. Die
Menschen in der Küstenregion hatten dennoch furchtbare Angst und
mussten zwei Tage und Nächte in Evakuierungszentren ausharren",
berichtet Heidi Burkhart, Geschäftsführerin Hilfswerk Austria
International. Die lokalen Behörden hätten diesmal zeitgerecht
vorgesorgt und die Menschen frühzeitig vor dem aufkommenden Taifun
gewarnt. Frauen und Kinder hatten in den Schulen, in denen sie
vorübergehend untergebracht waren, genug zu essen. Auch die
Wasservorräte reichten aus. Obwohl kaum jemand dort ein Auge zutun
konnte, brach in San Remigio keine Panik aus. Am Montag gingen am
Küstenstreifen, wo noch immer hunderte Menschen auf sichere Häuser
hoffen, die Aufräumarbeiten auf Hochtouren voran. Männer reparierten
notdürftig die Dächer ihrer bescheidenen Hütten, Fischer versuchten
ihre Boote festzumachen. Bauern begutachteten die Felder.
Hier kommt die nächste Herausforderung auf die Bevölkerung zu:
"Glücklicherweise gibt es keine Toten und Verletzen in der Region.
Doch die Ernteausfälle sind wieder einmal enorm. Bananenbäume sind
geknickt, Mais und Gemüse vernichtet", so Burkhart. "Unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden die Menschen nicht im
Stich lassen! Ich danke jedem und jeder, die unsere Hilfsmaßnahmen
weiter unterstützt. Denn wir sehen, dass sie Früchte trägt:
Einerseits durch den Bau von festen Häusern, andererseits durch die
beständige Sensibilisierung, was im Notfall zu tun ist und wie man
sich bei Sturmwarnung verhält. Damit die Menschen ihren Mut behalten,
braucht es auch immer wieder konkrete Überbrückungshilfen. Bitte
helfen Sie, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen dort zur Stelle
sein können, wo wir am meisten gebraucht werden!"
Spendenkonto:
BAWAG P.S.K.
Kennwort: Philippinen
IBAN: AT71 6000 0000 9000 1002
BIC: OPSKATWW
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