• 08.12.2014, 11:46:53
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Wirtschaftsbund Wien: Urbefragung ist wichtige Richtungsentscheidung

Biach: "SWV hatte fünf Jahre Zeit Unternehmerinteressen im Landtag zu vertreten, haben aber Parteibuchdisziplin vorgezogen"

Utl.: Biach: "SWV hatte fünf Jahre Zeit Unternehmerinteressen im
Landtag zu vertreten, haben aber Parteibuchdisziplin
vorgezogen" =

Wien (OTS) - Mit den morgen vorliegenden Ergebnissen der
Wirtschaftskammer-Urbefragung werden klare Zukunftsentscheidungen für
den Weg der Interessenvertretung getroffen. "Es ist dem neuen
Wirtschaftskammerpräsidenten, Walter Ruck, hoch anzurechnen, dass er
in einem neuen Stil die Unternehmerinnen und Unternehmer direkt in
die Richtungsentscheidung für die künftige
Interessenvertretungsarbeit der Wirtschaftskammer eingebunden hat",
findet Alexander Biach, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, im
Vorfeld der Ergebnispräsentation lobende Worte für die aktive Politik
der neuen Kammerführung. Mit einer mehr als repräsentativen
Beteiligung und bei entsprechender Ergebnislage können nun die
Gespräche zur Sonntagsöffnung in Tourismuszonen, zur ganzjährigen
Schanigartenöffnung und zu weiteren Entlastungen im SVA-Bereich
geführt werden. "Über diese Themen haben jahrelang die
Kammerfunktionäre diskutiert. Walter Ruck fragt die Mitgliedsbetriebe
und lässt somit die Interessen der Betroffenen sprechen. Das sind
Macherqualitäten wie man sie in der Politik oft vermisst",
unterstreicht Biach auch die Bedeutung der Befragung für die
kammerinterne Arbeit.

In Richtung der ständigen Kritik der roten "Unternehmervertreter"
meint Biach: "Die Nervosität und Untergriffigkeit im Vorfeld der
Ergebnisverkündigung zur Urbefragung stimmt mich optimistisch, dass
sie schon vermuten wohin die Reise gehen wird." Biach sieht in der
Kritik den Versuch des SWV, Wahlkampf zu betreiben: "Die beiden
SPÖ-Landtagsabgeordneten Strobl und Baxant hatten fünf Jahre Zeit
konstruktive Arbeit für die Unternehmerinnen und Unternehmer dieser
Stadt zu betreiben, haben aber die reine Parteibuchhörigkeit, das
ständige Kritisieren und Nein-Sagen vorgezogen. Hier geht es um die
Selbständigenvertretung und nicht den SPÖ-Parteitag", verweist Biach
abschließend noch darauf, dass selbst beim SWV-Wahlkampfauftakt
ausschließlich SPÖ-Politiker und kein einziger Selbständiger im
Mittelpunkt der Kommunikation standen.

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