- 05.12.2014, 13:47:24
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50 Jahre wissenschaftliches Arbeiten bei SOS-Kinderdorf
Kurze Chronik der Entwicklung von den Anfängen 1964 in Innsbruck bis zu den vielfältigen heutigen Aufgaben für die SOS-Kinderdorf-Arbeit in Österreich.
Utl.: Kurze Chronik der Entwicklung von den Anfängen 1964 in
Innsbruck bis zu den vielfältigen heutigen Aufgaben für die
SOS-Kinderdorf-Arbeit in Österreich. =
Innsbruck/Wien (OTS) - Innsbruck/Wien (5.12.2014).-Die heutige
Abteilung "Forschung und Entwicklung" von SOS-Kinderdorf Österreich
wurde 1964 als "Wissenschaftliches Institut von SOS-Kinderdorf
International" von Prof. Dr. Vinzenz Neubauer und Hermann Gmeiner in
Innsbruck eingerichtet. 15 Jahre nach der Gründung von SOS-Kinderdorf
und ein Jahr nach dem ersten außereuropäischen SOS-Kinderdorf (1963
in Korea) sollte die pädagogische Arbeit von SOS-Kinderdorf
wissenschaftlich abgesichert und weiterentwickelt werden.
In den 1970er Jahren erfolgte die Umbenennung in Sozialpädagogisches
Institut. Damit verbunden war die verstärkte Ausrichtung auf die
Weiterbildung der pädagogischen MitarbeiterInnen sowie Beratung und
Kontrolle der pädagogischen Einrichtungen. Als neues Tätigkeitsfeld
kam ein psychologischer Dienst dazu für psychologische Beratung und
therapeutische Angebote der Kinder und Jugendlichen. 1980 startete
die erste Nachbetreuungsstelle für Erwachsene, die in einem
SOS-Kinderdorf aufgewachsen waren, als Anlaufstelle in
Krisenituationen.
1993 wurde das Sozialpädagogische Institut in den neu gegründeten
Fachbereich Pädagogik von SOS-Kinderdorf Österreich eingegliedert und
hatvor allem wissenschaftliche Tagungen und Weiterbildungs-angebote
für SOS-Kinderdorf-MitarbeiterInnen und KollegInnen der
Jugendwohlfahrt organisiert. Dazu kamen viele Studien und
Forschungsprojekte sowie das Erstellen wichtiger statistischer Daten
und Informationen. Ab 2004 positionierte sich das Sozialpädagogische
Institut mit Sozialwissenschaftlicher Praxisforschung und
Umfeldanalysen.
2013 wurde das Institut im Rahmen einer großen Strukturreform von
SOS-Kinderdorf Österreich als "Abteilung Forschung und Entwicklung"
nochmals neu und klar positioniert. Der Schwerpunkt Forschung sollte
sich auch im Namen widerspiegeln. Die jüngsten Studien haben sich mit
den Themen Unterbringung von Geschwistern, Auswirkungen von
Migrationsgeschichten und früheren Austritten von Jugendlichen aus
Angeboten von SOS-Kinderdorf auseinandergesetzt.
Alle vier Jahre macht die Abteilung eine Stichtagserhebung, in der
die Daten der betreuten Kinder und Jugendlichen statistisch
analysiert werden. Damit lässt sich der Wandel von SOS-Kinderdorf der
letzten Jahrzehnte auch in Zahlen darstellen. Aktuelle
Forschungsschwerpunkte sind Projekte zur Weiterentwicklung der
SOS-Kinderdorf-Familie, der Jugendbetreuung bei SOS-Kinderdorf oder
der Begleitung junger Erwachsener durch die Kinder- und Jugendhilfe
sowie Alternativen zur Untersuchungshaft von Jugendlichen.
Kleine Feier zum 50. Geburtstag
Dienstag, 9. 12.2014, ab 16 Uhr,
Hermann Gmeiner Akademie in Innsbruck
Infos/Programm: http://www.ots.at/redirect/Infos_Programm
Anmeldungen: [email protected]
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