- 02.12.2014, 12:18:48
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Unabhängige GewerkschafterInnen in der GöD verlangen weitere Korrektur des vorläufigen PV-Wahlergebnisses
FCG-Mehrheit will UGÖD- und FSG-Stimmen und Mandate nicht für Zusammensetzung GÖD-Gremien zählen. UGÖD verweigert Zustimmung.
Utl.: FCG-Mehrheit will UGÖD- und FSG-Stimmen und Mandate nicht für
Zusammensetzung GÖD-Gremien zählen. UGÖD verweigert
Zustimmung. =
Wien (OTS) - Gestern berichtete die APA über eine Korrektur des
PV-Wahlergebnisses zum Nachteil der FSG (u.a. ZA der Pflichtschulen
in Vorarlberg). Auch zwei UGÖD-Kandidaturen blieben im korrigierten
Gesamtergebnis unberücksichtigt. Reinhart Sellner, der die UGÖD bei
der Erstellung des Endergebnisses in der GÖD vertritt: "Es ist
erfreulich, dass es im Rahmen der diesjährigen Wahl deutlich weniger
Probleme bei der Zuordnung der Listen für das Gesamtergebnis gibt als
2009, aber es gibt auch offene Fragen, über die FCG, FSG und UGÖD
noch kein Einvernehmen hergestellt haben. Weder FSG noch UGÖD wurden
von der FCG-Mehrheit über die Korrektur des weiterhin vorläufigen
Endergebnisses informiert, das am 1. Dezebmer auf der GÖD-Homepage
veröffentlicht und der APA mitgeteilt wurde. Wieviel 'vorläufige
Endergebnisse' wird es noch geben?"
Immerhin wurde von der FCG-Mehrheit gegenüber der APA erklärt,
dass Einsprüche noch möglich sind, so Sellner weiter: "Wir legen
Einspruch ein."
Zwt.: Zwei UG-Listen nicht gezählt
Nicht als UGÖD-Stimmen gezählt wurden 247 Stimmen (19,24 Prozent)
der Liste der Unabhängiger GewerkschafterInnen für den ZA im BM
WFW/Wissenschaft sowie die der Überparteilichen
Interessensvertretung-Unabhängige GewerkschafterInnen für den ZA der
Vorarlberger Berufsschulen (146 Stimmen, 3 ZA Mandate, 64,32
Prozent). Diese haben bereits bei der GöD Protest eingelegt.
"Insgesamt haben die Unabhängigen GewerkschafterInnen bei den
Personalvertretungswahlen 19 080 Stimmen und 10,89 Prozent erreicht.
Über 3 500 KollegInnen konnten als WählerInnen dazugewonnen werden,
die Zahl der ZA-Mandate hat sich im Vergleich zu 2009 von 14 auf 24
deutlich erhöht", freut sich der Sprecher der UGÖD.
Zwt.: Die GÖD ist bunter und vielfältiger geworden - Protest geht
nicht zwangsläufig nach Rechtsaußen!
Mit einem Plus von damit 2,34 Prozent habe die UGÖD erstmals die
10-Prozent-Marke überschritten und als einzige
Gewerkschaftsgruppierung in der GöD Stimmen gewonnen, betont Sellner.
Der Unabhängige Gewerkschafter abschließend: " Die Verluste von
FCG und FSG zeigen, dass es Bewegung im öffentlichen Dienst und in
der GöD gibt. Die GÖD ist bunter geworden. Unzufriedenheit mit der
rot-schwarzen FCG-FSG-Gewerkschaftskoalition führt nicht mehr
automatisch zu Austritten oder zur FPÖ-gesponserten AUF. In der
ÖAAB/FCG-dominierten GÖD, die Sparpakete akzeptiert und nur mehr
'noch Schlimmeres verhindert', sind die parteiunabhängigen
Gewerkschaftslisten der UGÖD gestärkt worden. Unsere Losung 'Join the
Union, Change the Union' ist angekommen!"
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