Unabhängige GewerkschafterInnen in der GöD verlangen weitere Korrektur des vorläufigen PV-Wahlergebnisses

FCG-Mehrheit will UGÖD- und FSG-Stimmen und Mandate nicht für Zusammensetzung GÖD-Gremien zählen. UGÖD verweigert Zustimmung.

Wien (OTS) - Gestern berichtete die APA über eine Korrektur des PV-Wahlergebnisses zum Nachteil der FSG (u.a. ZA der Pflichtschulen in Vorarlberg). Auch zwei UGÖD-Kandidaturen blieben im korrigierten Gesamtergebnis unberücksichtigt. Reinhart Sellner, der die UGÖD bei der Erstellung des Endergebnisses in der GÖD vertritt: "Es ist erfreulich, dass es im Rahmen der diesjährigen Wahl deutlich weniger Probleme bei der Zuordnung der Listen für das Gesamtergebnis gibt als 2009, aber es gibt auch offene Fragen, über die FCG, FSG und UGÖD noch kein Einvernehmen hergestellt haben. Weder FSG noch UGÖD wurden von der FCG-Mehrheit über die Korrektur des weiterhin vorläufigen Endergebnisses informiert, das am 1. Dezebmer auf der GÖD-Homepage veröffentlicht und der APA mitgeteilt wurde. Wieviel 'vorläufige Endergebnisse' wird es noch geben?"

Immerhin wurde von der FCG-Mehrheit gegenüber der APA erklärt, dass Einsprüche noch möglich sind, so Sellner weiter: "Wir legen Einspruch ein."

Zwt.: Zwei UG-Listen nicht gezählt

Nicht als UGÖD-Stimmen gezählt wurden 247 Stimmen (19,24 Prozent) der Liste der Unabhängiger GewerkschafterInnen für den ZA im BM WFW/Wissenschaft sowie die der Überparteilichen Interessensvertretung-Unabhängige GewerkschafterInnen für den ZA der Vorarlberger Berufsschulen (146 Stimmen, 3 ZA Mandate, 64,32 Prozent). Diese haben bereits bei der GöD Protest eingelegt.

"Insgesamt haben die Unabhängigen GewerkschafterInnen bei den Personalvertretungswahlen 19 080 Stimmen und 10,89 Prozent erreicht. Über 3 500 KollegInnen konnten als WählerInnen dazugewonnen werden, die Zahl der ZA-Mandate hat sich im Vergleich zu 2009 von 14 auf 24 deutlich erhöht", freut sich der Sprecher der UGÖD.

Zwt.: Die GÖD ist bunter und vielfältiger geworden - Protest geht nicht zwangsläufig nach Rechtsaußen!

Mit einem Plus von damit 2,34 Prozent habe die UGÖD erstmals die 10-Prozent-Marke überschritten und als einzige Gewerkschaftsgruppierung in der GöD Stimmen gewonnen, betont Sellner.

Der Unabhängige Gewerkschafter abschließend: " Die Verluste von FCG und FSG zeigen, dass es Bewegung im öffentlichen Dienst und in der GöD gibt. Die GÖD ist bunter geworden. Unzufriedenheit mit der rot-schwarzen FCG-FSG-Gewerkschaftskoalition führt nicht mehr automatisch zu Austritten oder zur FPÖ-gesponserten AUF. In der ÖAAB/FCG-dominierten GÖD, die Sparpakete akzeptiert und nur mehr 'noch Schlimmeres verhindert', sind die parteiunabhängigen Gewerkschaftslisten der UGÖD gestärkt worden. Unsere Losung 'Join the Union, Change the Union' ist angekommen!"

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