- 28.11.2014, 12:14:29
- /
- OTS0139 OTW0139
Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB, Koza: "GöD ist nach dieser Wahl deutlich bunter geworden!"
nabhängige GewerkschafterInnen verteidigen erfolgreich Platz drei in der GöD - bestes Wahlergebnis seit Bestehen der UGöD
Utl.: nabhängige GewerkschafterInnen verteidigen erfolgreich Platz
drei in der GöD - bestes Wahlergebnis seit Bestehen der UGöD =
Wien (OTS) - "Wir gratulieren unseren KollegInnen im öffentlichen
Dienst ganz herzlich zu diesem Wahlerfolg. Die Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GöD haben ihr bisher bestes Wahlergebnis
eingefahren und deutliche Stimmen- und Mandatsgewinne zu verzeichnen
und einmal mehr die Freiheitlichen abgehängt. Sie gehören damit zu
den klaren GewinnerInnen der gestrigen Wahl," freut sich Markus Koza,
Vorsitzender der UG im ÖGB und Mitglied des ÖGB-Vorstands.
Die Unabhängigen GewerkschafterInnen könnten auf ein erfolgreiches
Wahljahr 2014 zurückblicken, so Koza weiter: "Nach den Erfolgen bei
den AK Wahlen und dem Wiedereinzug der UG in den Bundesvorstand der
Postgewerkschaft nach den PV- und Gewerkschaftswahlen bei Post und
Telekom ist das Ergebnis der UG zu den Wahlen im öffentlichen Dienst
und bei den LandeslehrerInnen der krönende Abschluss 2014. Die UG hat
ihre Position in den Gewerkschaften festigen und ausbauen können."
Zwt.: Herausragende Ergebnisse bei den LehrerInnen
Besonders gut schnitten die Unabhängigen LehrerInnen der ÖLI-UG
ab. Trotz massiven Gegenwinds der ChristgewerkschafterInnen mit ihrer
Gesamtschulpolemik konnten sich die UG-LehrerInnen nicht nur
behaupten, sondern auch zu Lasten der FCG dazugewinnen:
- Im ZA der AHS-LehrerInnen gewinnt die UG ein Mandat von den
ChristgewerkschafterInnen dazu und kann ihren Abstand zur
drittplatzierten FSG noch ausbauen.
- Bei den BMHS-LehrerInnen kommt die UG über 30 Prozent und 4
Mandate und bleibt klar zweite Kraft.
- In Oberösterreich, der Steiermark und Tirol erobert die UG bei
den PflichtschullehrerInnen mit Ergebnissen über 20 Prozent Platz
zwei.
Die absolute Sensation ist allerdings einmal mehr in Vorarlberg
gelungen: dort konnten die Unabhängigen LehrerInnen ihre absolute
Mehrheit im AHS-Bereich noch einmal ausbauen, die Mehrheit der
Kollegen hat die im Ländle besonders aggressiven Gesamtschulpolemik
der FCG Standesvertreter abgelehnt, die ChristgewerkschafterInnen
landeten wieder auf Platz zwei. Im Bereich der BMHS erreichten die
UG-LehrerInnen sogar die Drei-Viertel-Mehrheit, bei den Berufsschulen
kommt die UG-Liste nach dieser Wahl auf drei von vier ZA-Mandaten.
Zwt.: Starke UG-Kandidaturen auch in den Ministerien
Deutliche Zuwächse konnte die UG auch in den Ministerien
verzeichnen: im Familien- und Jugendministerium stellt sie künftig
die Mehrheit, Im Lebensministerium konnte sie die FSG von Platz zwei
verdrängen. Erstmalige Antritte im BMVI und im BKA brachten knapp 14
bzw. 8,8 Prozent. Im Verteidigungsministerium konnte der
Stimmenanteil der UG auf 5,3 Prozent verdreifacht werden.
Koza abschließend: "Das Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben
mit ihrer Wahl die Position der UG in der GöD gestärkt. Wir erwarten
uns jetzt seitens der Verantwortlichen in der GöD, dass das kindische
Theater rund um den UG-Vorstandssitz endlich sein Ende findet und den
Unabhängigen GewerkschafterInnen der Fraktionsstatus mit allen
Rechten zugestanden wird. Die WählerInnen wollen eine butere GöD -
die FCG-Mehrheit hat diesem Willen Rechnung zu tragen!"
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AGG






