- 28.11.2014, 11:41:41
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VÖZ-Präsident Kralinger: "Googles Marktposition kritisch hinterfragen"
Kralinger sieht in EU-Resolution richtungsweisenden Schritt
Utl.: Kralinger sieht in EU-Resolution richtungsweisenden Schritt =
Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
Annahme der Resolution im EU-Parlament, in der unter anderem eine
nicht-diskriminierende Online-Suche und die Trennung von
Suchmaschinen von anderen kommerziellen Diensten gefordert wird.
"Die Annahme der Resolution mit großer Mehrheit zeigt, dass die
Europäische Union die Marktposition Googles in Europa kritisch
hinterfragen will. Das ist bitter nötig. Schließlich hat Google im
seit vier Jahre andauernden Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission
nur unzureichende und halbherzige Vorschläge vorgelegt, die in
Wahrheit die marktbeherrschende Stellung von Google am europäischen
Digital-Markt nur weiter zementiert hätten. Google ist nun unter
Zugzwang. Der US-Konzern muss rasch Vorschläge auf den Tisch legen,
um die faire Suche in Europa zu gewährleisten", betont VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger.
Kralinger erkennt eine deutliche Vorbildwirkung dieser Resolution für
die heimische Regierung, die zuletzt die Reform des heimischen
Urheberrechts auf das Frühjahr 2015 vertagt hatte: "Dieser Schritt
des EU-Parlaments sollte der Bundesregierung Mut machen, das
Leistungsschutzrecht für Presseverlage auch gegen den Widerstand
Googles im ersten Quartal 2015 verbindlich umzusetzen."
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