- 28.11.2014, 09:38:56
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- OTS0036 OTW0036
Pensionsproblematik ja oder nein?
Eine unsoziale Pensionsautomatik gibt es bereits!
Utl.:
Eine unsoziale Pensionsautomatik gibt es bereits! =
Wien (OTS) - Das allgemeine politische Ablehnungsgeschrei zum
Stichwort Pensionsproblematik bestätigt wieder einmal, dass die
Politik in erster Linie bestrebt ist, kritische Themen zuzudecken
statt sie ernsthaft zu diskutieren.
Pensionsautomatik heißt, die Pensionsleistungen an die steigende
Lebenserwartung anzupassen. Das ist grundsätzlich nicht von der Hand
zu weisen. Die seriöse Fragestellung dazu muss aber lauten: für
welche Altersgruppen gilt diese Automatik? Die steigende
Lebenserwartung betrifft ja die Menschen mit höherem Alter immer
weniger. Eine Anpassung der Pensionsansprüche an die aktuelle
Lebenserwartung sollte daher mit Antritt der Pension eingefroren
werden, da etwa ein heute 70-jähriger sicher nicht mehr die
statistisch aktuelle Lebenserwartung erreichen wird.
Gerade die Politiker, die am meisten gegen die "Pensionsautomatik"
schreien, sehen aber seit Jahren seelenruhig zu, dass die Pensionen
der 2. Säule laufend aufgrund für die Zukunft geltender
Lebenserwartungen beschnitten werden. Einem etwa 70-jährigen Bezieher
einer Pensionskassenpension die Lebenserwartung immer wieder
hinaufzusetzen und dadurch den Pensionsbezug laufend zu kürzen, ist
sozialpolitisch skandalös, aber bei den Pensionen der 2.Säule leider
gelebte - und von der Politik geduldete - Praxis.
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