FPÖ-Pisec: Kapsch lässt die "Äquidistanz" vermissen

"Von der FPÖ kommen die konstruktivsten Ideen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich inklusive eines innovativen Steuerentlastungsmodells"

Wien (OTS) - "Die Äquidistanz zu allen Parteien, derer sich IV-Präsident Kapsch rühmt, lässt er eindeutig vermissen, da er von allen - außer von den Freiheitlichen - Vorschläge annehmen würde. Von der FPÖ kommen aber die konstruktivsten Ideen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich inklusive eines innovativen Steuerentlastungsmodells", so der freiheitliche Industriesprecher und Präsident von FPÖ pro Mittelstand, Bundesrat Reinhard Pisec, in seiner Reaktion auf die Aussagen von IV-Präsident Kapsch in der heutigen ORF-Pressestunde.

Wenn IV-Präsident Kapsch meine, dass die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für Unternehmen nicht stimmen würden und dabei auch die zu hohen Lohnnebenkosten nenne, habe er recht. "Wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich geht, steht in erster Linie die Ertragskraft der Unternehmen im Mittelpunkt und diese muss gefördert werden. Wenn Gewinnthesaurierungen in Form geringerer Steuern und Abgaben gefördert werden, ist dies viel effektiver als die wettbewerbsverzerrende Klientelförderungspolitik der Bundesregierung. Zweidrittel aller österreichischen Unternehmen sind Familienbetriebe, sie schaffen und sichern Arbeitsplätze und müssen unterstützt werden", betont Pisec. Das freiheitliche Entlastungsmodell (www.steuerrunter.at) sehe auch die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent und eine Reform des Einkommensteuer-Tarifs - was auch den Unternehmern zugutekomme - und die rechtsformeneutrale Besteuerung vor. Neben dem Abbau von Bürokratie und von Sinnlos-Vorschriften fordere die FPÖ auch Erleichterungen bei der Betriebsübergabe und die Befreiung von Kammerzwangsbeiträgen.

"Bedauerlicherweise trägt IV-Präsident Kapsch, was die FPÖ betrifft, 'Scheuklappen'. Die derzeitige Wirtschaftslage ist jedenfalls das Ergebnis der 'Herrschaft' von Rot und Schwarz, allein das sollte ihm zu denken geben", betont Pisec.

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