• 23.11.2014, 13:08:02
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FPÖ-Pisec: Kapsch lässt die "Äquidistanz" vermissen

"Von der FPÖ kommen die konstruktivsten Ideen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich inklusive eines innovativen Steuerentlastungsmodells"

Utl.: "Von der FPÖ kommen die konstruktivsten Ideen zur Verbesserung
der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich
inklusive eines innovativen Steuerentlastungsmodells" =

Wien (OTS) - "Die Äquidistanz zu allen Parteien, derer sich
IV-Präsident Kapsch rühmt, lässt er eindeutig vermissen, da er von
allen - außer von den Freiheitlichen - Vorschläge annehmen würde. Von
der FPÖ kommen aber die konstruktivsten Ideen zur Verbesserung der
Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich inklusive
eines innovativen Steuerentlastungsmodells", so der freiheitliche
Industriesprecher und Präsident von FPÖ pro Mittelstand, Bundesrat
Reinhard Pisec, in seiner Reaktion auf die Aussagen von IV-Präsident
Kapsch in der heutigen ORF-Pressestunde.

Wenn IV-Präsident Kapsch meine, dass die ordnungspolitischen
Rahmenbedingungen für Unternehmen nicht stimmen würden und dabei auch
die zu hohen Lohnnebenkosten nenne, habe er recht. "Wenn es um die
Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich geht, steht
in erster Linie die Ertragskraft der Unternehmen im Mittelpunkt und
diese muss gefördert werden. Wenn Gewinnthesaurierungen in Form
geringerer Steuern und Abgaben gefördert werden, ist dies viel
effektiver als die wettbewerbsverzerrende Klientelförderungspolitik
der Bundesregierung. Zweidrittel aller österreichischen Unternehmen
sind Familienbetriebe, sie schaffen und sichern Arbeitsplätze und
müssen unterstützt werden", betont Pisec. Das freiheitliche
Entlastungsmodell (www.steuerrunter.at) sehe auch die Senkung des
Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent und eine Reform des
Einkommensteuer-Tarifs - was auch den Unternehmern zugutekomme - und
die rechtsformeneutrale Besteuerung vor. Neben dem Abbau von
Bürokratie und von Sinnlos-Vorschriften fordere die FPÖ auch
Erleichterungen bei der Betriebsübergabe und die Befreiung von
Kammerzwangsbeiträgen.

"Bedauerlicherweise trägt IV-Präsident Kapsch, was die FPÖ betrifft,
'Scheuklappen'. Die derzeitige Wirtschaftslage ist jedenfalls das
Ergebnis der 'Herrschaft' von Rot und Schwarz, allein das sollte ihm
zu denken geben", betont Pisec.

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