Blatnik: Europäische Regionalpolitik gemeinsam weiterentwickeln

BR-Präsidentin in Slowenien. Memorandum zur Förderung des Entwicklungspotenzials der Alpen-Adria Region Kärnten in Dravograd unterzeichnet

Wien/Dravograd (PK) - Grenzüberschreitende Entwicklungspotenziale der Alpen-Adria-Region Kärnten standen gestern im Mittelpunkt des Besuchs von Bundesratspräsidentin Ana Blatnik in Slowenien. In Ljubljana traf Blatnik Premierminister Miro Cerar, den Präsidenten des Slowenischen Staatsrates, Mitja Bervar, und den Präsidenten des Slowenischen Nationalrates, Milan Brglez.

In Dravograd nahm die Präsidentin der Länderkammer an einem Runden Tisch teil, in dessen Rahmen gemeinsame grenzüberschreitende Initiativen von Österreich und Slowenien erörtert wurden. "Europäische Regionalpolitik muss sich in konkreten Projekten manifestieren, um von den BürgerInnen und Bürgern der EU als Verbesserung ihrer Lebensbedingungen wahrgenommen zu werden", betonte Blatnik. Am Rande dieses Runden Tisches wurde daher ein Memorandum unterzeichnet, das die Zusammenarbeit mit dem Slowenischen Staatsrat und dem Slowenischen Nationalrat im Sinne einer Weiterentwicklung der Perspektiven für die Alpen-Adria-Region beinhaltet.

An dem Runden Tisch nahmen auch Bürgermeister aus österreichischen Gemeinden teil, die grenzüberschreitende Projekte mit Slowenien forcieren. Ein Beispiel für gelebte, grenzüberschreitende Gemeindekooperation sei der Geopark Karawanken-Karavanke, eine weitere die seit 35 Jahren bestehende grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Dreiländereck, die sämtliche Segmente der Gesellschaft vom Bildungs- und Kulturbereich über Exekutive und Sport bis hin zu den Feuerwehren berührt, so Blatnik. (Schluss) red

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