Kinderbetreuunungsplätze bei weitem nicht ausreichend

An Kinderbetreuungsplätzen herrscht nach wie vor ein großer Mangel. In manchen Regionen ist es fast nicht Möglich sein Kind in einer Betreuungsstelle unterzubringen.

Wien (OTS) - Die Suche für einen geeigneten Kinderbetreuungsplatz beginnt schon meist kurz nach der Geburt. Doch um die angebotenen Stellen herrscht ein regelrechter Kampf. Auf der einen Seite verlangt es die Einkommenssituation der meisten Paare, das beide Elternteile ehestmöglich wieder arbeiten gehen. Auf der anderen Seite sind die öffentlichen Angebote der Kinderbetreuungsstätten zu wenige.

Speziell außerhalb der üblichen Betreuungszeiten haben Eltern große Probleme die Betreuung sicher zu stellen

Nicht alle Berufsgruppen haben die Chance ihre Arbeitszeiten nach den Öffnungszeiten der Kindergärten zu richten. Lösungen für z.B. Handelsangestellte oder gar Schichtarbeiter sucht man vergebens. Dazu Roman Umschweif vom Konsumentenschutz Verband Österreich: "Eltern haben in den meisten Fällen nicht die finanziellen Möglichkeit, Angebote außerhalb der Standard-Öffnungszeiten regelmäßig bezahlen zu können. Ganz schlimm ist ein aktueller Fall einer alleinstehenden Mütter in Niederösterreich, die plötzlich im Spital bleiben muss, und dadurch ihre 2 kleinen Kinder nicht mehr betreuen kann. Wenn da nicht noch ein kleines Wunder passiert, werden die Kinder einfach in ein Heim abgeschoben. Das würde keine Mutter oder Vater wollen. Aber die Kosten werden in der Regel nicht vom Jugendamt für eine 24 Stunden Betreuung übernommen. Hier sind dringend Verbesserungen durch die öffentliche Hand notwendig!"

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Lukas Bichl, Präsident
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