• 21.11.2014, 10:27:58
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  • OTS0056 OTW0056

Anpassungsprozesse in Europa - Perspektiven für die CESEE-Region

Conference on European Economic Integration (CEEI) 2014 der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB)

Utl.: Conference on European Economic Integration (CEEI) 2014 der
Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) =

Wien (OTS) - Müssen Krisenländer zur Verbesserung ihrer
Wettbewerbsfähigkeit automatisch eine höhere Arbeitslosigkeit in Kauf
nehmen? Kann eine Wirtschaft nur wachsen, wenn die Einkommen
auseinanderdriften? Lassen sich private und öffentliche Bilanzen
gleichzeitig sanieren?

Der Abbau wirtschaftlicher Ungleichgewichte ist Thema der
diesjährigen Conference on European Economic Integration (CEEI) der
Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), die am 24. und 25. November
2014 im Vienna Marriott Hotel in Wien stattfindet. Unter dem Titel
"The Rebalancing Challenge in Europe - Perspectives for CESEE" werden
die Herausforderungen potenziell gegenläufiger Anpassungsprozesse im
privaten, öffentlichen und außenwirtschaftlichen Sektor beleuchtet.
Hauptaugenmerk liegt dabei auf Zentral-, Ost- und Südosteuropa
(CESEE).

Deutlichen Fortschritten bei der Sanierung der Bankbilanzen steht
anhaltender Handlungsbedarf in anderen Bereichen gegenüber, etwa beim
Schuldenabbau privater Haushalte und Firmen. Beides geht allerdings
mit einer Investitionslücke und zögerlichem Wirtschaftswachstum
einher. Auch der gleichzeitige Abbau von Ungleichgewichten in
mehreren Ländern gestaltet sich schwierig. Im Rahmen der CEEI 2014
analysieren renommierte Vortragende die Möglichkeiten und Grenzen der
Geld-, Budget- und Strukturpolitik bei den binnen- und
außenwirtschaftlichen Anpassungsprozessen in Europa.

Gastgeber OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erwartet zur CEEI 2014 eine
Reihe hochrangiger Notenbankvertreter wie Marek Belka (Polen),
Miroslav Singer (Tschechien), Daniel Daianu (Rumänien), Nikola Fabris
(Montenegro) und Raimondas Kuodis (Litauen). Keynote-Speaker sind Sir
Suma Chakrabarti (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung),
J. Bradford DeLong (University of California, Berkeley) und Lucrezia
Reichlin (London Business School).

Nähere Informationen entnehmen Sie dem beigefügten Konferenzprogramm
bzw. der OeNB-Website unter www.oenb.at.

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