- 20.11.2014, 17:00:23
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Georgischer Vizepremier mit großer Wirtschaftsdelegation zu Gast im Haus der Wirtschaft
WKÖ-Vizepräsident Schenz: Nachholbedarf Georgiens bietet Chancen für österreichische Firmen in Bereichen Energie, Abfallentsorgung und Tourismus
Utl.: WKÖ-Vizepräsident Schenz: Nachholbedarf Georgiens bietet
Chancen für österreichische Firmen in Bereichen Energie,
Abfallentsorgung und Tourismus =
Wien (OTS/PWK817) - Im Rahmen des "Wirtschaftsforums Georgien" wurde
am Mittwoch (19.11.) im Haus der Wirtschaft in Wien ein "Memorandum
of Understanding" zwischen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und
der georgischen Wirtschafts- und Industriekammer zur Vertiefung der
bilateralen Handelsbeziehungen abgeschlossen. Die 30-köpfige
georgische Unternehmensdelegation wurde vom georgischen Vizepremier
und Wirtschaftsminister George Kvirikashvili sowie dem georgischen
Kammerpräsidenten Kakha Baindurashvili geleitet. Das Forum der
AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wurde von den über 140 österreichischen
Firmenvertretern für Kooperationsgespräche mit den georgischen
Vertretern genützt.
WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz betonte in seiner Eröffnungsrede,
dass "Georgien großes Potenzial für österreichische Unternehmen
biete". Das österreichisch-georgische Handelsvolumen belief sich im
Jahr 2013 auf rund 70 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen
österreichischer Unternehmen in Georgien liegt bei rund 200 Millionen
Euro. Wichtigste Exportprodukte sind pharmazeutischen Erzeugnisse,
Maschinen und Apparate. Importiert werden vorrangig mineralische
Brennstoffe und Textilien. Schenz: "Georgien hat sich nach der
Auflösung der Sowjetunion rasch zu einer funktionierenden
Marktwirtschaft und die georgische Wirtschaft mit durchschnittlichen
Wachstumsraten von bis zu 7% sehr dynamisch entwickelt." Ein
zusätzlicher Aufschwung sei durch das soeben unterzeichnete
Assoziierungsabkommen (inkl. einer vertieften und umfassenden
Freihandelszone DCFTA) mit der Europäischen Union zu erwarten. Im
Zeitraum 2014-2017 wird Georgien auch EU-Förderungen in Höhe von
voraussichtlich 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt bekommen.
"Aufgrund des hohen Nachholbedarfs stehen umfangreiche Investitionen
im Infrastrukturbereich an, wobei aus österreichischer Sicht
insbesondere die Bereiche Energie, Abfallentsorgung und Tourismus
interessant erscheinen", so Schenz abschließend. (BS)
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