1.000 Euro für gesunde Mitarbeiter: Startschuss für mehr Gesundheitsförderung in österreichischen Industrieunternehmen

-FEEI und PRO-GE starten gemeinsame Kampagne für betriebliche Gesundheitsförderung im Rahmen von G2plus -Ziel: in mindestens 50 Unternehmen Gesundheitsaktivitäten

Wien (OTS) - Am 19. November 2014 geht eine neue, österreichweite Aktion für gesunde Mitarbeiter in Industrieunternehmen an den Start:
Der FEEI-Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie lädt gemeinsam mit der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) Unternehmen ein, ausgewählte betriebliche Gesundheitsaktionen umzusetzen. Die Kosten für die Vorsorgemaßnahmen werden mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Die Angebote reichen von arbeitspsychologischer Beratung über Coaching für Mitarbeiter, Neugestaltung von gesunden Angeboten in der Betriebsküche bis zu Fitnesstrainings, Laufen oder Pilates. Finanziert wird die Aktion im Rahmen von G2plus von der AUVA, Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft und der Pensionsversicherungsanstalt (PV).

"Für eine erfolgreiche Arbeitswelt der Zukunft sind beide Seiten gefordert: sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte. Daher haben wir als Arbeitgeber erstmals gemeinsam mit der Gewerkschaft eine Kampagne für betriebliche Gesundheitsförderung ins Leben gerufen. Das Ziel:
Mitarbeitern zu ermöglichen, gesund in die Arbeit zu gehen und von dort auch wieder gesund nach Hause zu kommen", so Brigitte Ederer, Obfrau des FEEI.

"Wir freuen uns, mit dem FEEI einen Partner gefunden zu haben, der die Themen alternsgerechtes Arbeiten und betriebliche Gesundheitsförderung aus Überzeugung mitträgt", so Rainer Wimmer, Vorsitzender der PRO-GE. "Es geht uns nicht nur darum, Krankheiten zu vermeiden. Vielmehr wird Gesundheit aktiv gefördert. Im Mittelpunkt steht daher die Frage: Was hält Beschäftigte gesund?"

Durch den Schulterschluss von Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Sinne der Gesundheit ist eine deutlich größere Akzeptanz für die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zu erwarten. Tatsache ist, dass bisher nur wenige Industrieunternehmen ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm für ihre Mitarbeiter anbieten. Steigende Lebenserwartungen und sinkende Geburtenzahlen führen dazu, dass Beschäftigte im Erwerbsleben bleiben.
"Der finanzielle Aufwand für Gesundheitsmaßnahmen gemessen an den Kosten krankheitsbedingter Fehlzeiten ist verschwindend gering. Letztendlich profitieren also beide Seiten von alternsgerechtem Arbeiten und gesundem Arbeitsumfeld", weist Ederer hin.

Förderung mit bis zu 1.000 Euro pro Aktivität

Aus den Mitteln der Kampagne G2plus kann die Hälfte der Brutto-Kosten der jeweiligen Aktivität gefördert werden, höchstens mit 1.000 Euro. Förderanträge können mit einer kurzen Beschreibung des geplanten Angebots an FEEI und PRO-GE geschickt werden. Gewerkschaft und Fachverband haben sich im ersten Jahr zum Ziel gesetzt, mindesten 50 Gesundheitsaktivitäten in den Industrieunternehmen umzusetzen.

Kontakt und Information:

FEEI, 1060 Wien, Mariahilfer Straße 37-39, gruber@feei.at
PRO-GE, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1, anton.hiden@proge.at

FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie

Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von 270 Unternehmen der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit über 59.000 Beschäftigten und ei-nem Produktionswert von 12,45 Mrd. EUR im Jahr 2013, die elektrotechnische Produkte herstellen bzw. Systemlösungen und Dienstleistungen anbieten. Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern -dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umwelt-forum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberste Ziel, die maßgeblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitzugestalten, um die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

Rückfragen & Kontakt:

FEEI Kommunikation
Mag. Margit Haiden
Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
T:. +43 1 588 39-86
E: haiden@feei.at
W: www.feei.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEE0001