• 18.11.2014, 12:08:14
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Bayr fordert zum Welttoilettentag, die Notlage bei der Notdurft zu verringern

2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen

Utl.: 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären
Einrichtungen =

Wien (OTS/SK) - "Der Welttoilettentag mag auf den ersten Blick
seltsam anmuten, es handelt sich aber um ein wichtiges Thema", ist
Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung,
anlässlich des Welttoilettentages am 19. November überzeugt. Etwa ein
Drittel aller Menschen hat keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen.
Die gesundheitlichen Konsequenzen sind gravierend: Durchfall,
Cholera, Wurmbefall oder chronische Mangelernährung sind die Folge.
"Weltweit ist Durchfall die zweithäufigste Todesursache bei
unter-Fünfjährigen. In den Ländern südlich der Sahara ist es sogar
die Haupttodesursache". ****

"Vor allem Frauen und Mädchen sind der Gefahr von sexueller
Belästigung ausgesetzt, wenn sie keine sichere Toilette zur Verfügung
haben", betont Bayr. Aus vielen Regionen ist zudem bekannt, dass sich
Frauen und Mädchen in Slums aus Scham nur nach Einbruch der
Dunkelheit trauen, ihre Notdurft zu verrichten. "Aber gerade im
Dunkeln kommt es vermehrt zu sexuellen Übergriffen", stellt Bayr fest
und betont, dass eigene Toiletten für Mädchen auch in Schulen
besonders wichtig wären. "Haben Mädchen eigene WCs in
Bildungseinrichtungen, auf denen sie sicher sind, ist die Chance
höher, dass sie länger in die Schule gehen, auch nach dem Beginn der
Regelblutung." (Schluss) eg/mp

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