- 18.11.2014, 12:04:34
- /
- OTS0122 OTW0122
Foglar, Kaske an Bundesregierung: Jetzt sind die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen dran!
ÖGB und AK übergaben "Lohnsteuer runter!"-Unterschriften an Bundeskanzler Faymann
Utl.: ÖGB und AK übergaben "Lohnsteuer runter!"-Unterschriften an
Bundeskanzler Faymann =
Wien (OTS/ÖGB) - Jetzt sind die ArbeitnehmerInnen und die
PensionistInnen dran! Diese Forderung überbrachten heute
ÖGB-Präsident Erich Foglar und AK-Präsident Rudi Kaske gemeinsam mit
den 882.184 gesammelten Unterschriften zur Lohnsteuersenkung der
Bundesregierung - vertreten durch Bundeskanzler Werner Faymann,
Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Finanzminister Hans Jörg
Schelling. Beide Präsidenten betonten, dass angesichts der schlechten
Wirtschaftslage eine spürbare Lohnsteuersenkung kommen muss, und sie
forderten die Bundesregierung zum raschen Handeln auf. ++++
ÖGB-Präsident Foglar bekräftigte einmal mehr, dass "eine Entlastung
der ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen gerade jetzt dringend
notwendig ist." In Richtung Industriellenvereinigung und
Wirtschaftsbund hielt er fest: "Keinesfalls werden wir Maßnahmen
zustimmen, die dazu führen, dass sich die arbeitenden Menschen die
Entlastung selber zahlen. Wir sind jederzeit bereit, über eine
Wertschöpfungsabgabe zur Senkung der Lohnnebenkosten zu diskutieren,
aber nicht auf Kosten der Lohnsteuerentlastung für ArbeitnehmerInnen
und PensionistInnen", so Foglar. Der ÖGB-Präsident führte weiter aus,
dass in Österreich eine echte Schieflage in Sachen
Verteilungsgerechtigkeit herrsche. Eine Senkung der Lohnsteuer und
eine Erhöhung der Millionärssteuer würde zu mehr Kaufkraft und mehr
Arbeitsplätzen, aber auch zu mehr Fairness und Ausgleich führen.
AK-Präsident Kaske betonte, "dass es jetzt darum geht, die
Steuerbelastung bei den ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen zu
verringern, weil sie jene Gruppe sind, die den größten und ständig
steigenden Beitrag zum Steueraufkommen leisten. Wir haben ein
machbares und seriöses Steuermodell vorgelegt, von dem alle
profitieren. Damit ist auch klar, dass bei dieser Steuerreform die
ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen Vorrang vor allen anderen
Gruppen haben müssen. Wir haben vorgezeigt, dass eine Reform möglich
ist, die alle Branchen entlastet und überparteilich abgestimmt ist.
Jetzt liegt's an der Regierung!"
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB






